31.12.2010

Das peripubertäre Manifest

Ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst der Pubertät. Um den heranwachsenden dieser Zeit die Angst zu nehmen und um die Älteren in jene Zeit ihres Lebens zurückzuversetzen wurde dieses Manifest verfasst, gemeinsam mit dem Ziel der Gesellschaft ein besseres Leben in dieser Zeit der Gleichgültigkeit, Sorglosigkeit und absoluten Coolness zu garantieren.

§1 Peripubertär wachsen Mädchen Brüste. Das ist gottgegeben. Moment, das streichen wir. Besser: Das ist von Natur aus so.
§2 Jungen wachsen auch manchmal Brüste. Das liegt in den seltensten Fällen an der Natur und viel öfter an McDonalds.
§3 McDonalds muss abgeschafft werden. Oder jeden Tag LadysNight einführen.
§4 Pickel.
§5 Noch mehr Pickel.
§6 Ach Du meine Güte, hat der viele Pickel, sowas habe ich ja noch nie gesehen.
§7 Clearasil. Die Nr. 1, wenns um Pickel geht.
§8 In demselben Maße, indem die Widerwärtigkeit der Haare wächst, nehmen daher die Pickel ab.
§9 Prä- und Postpubertät werden abgeschafft.
§10 Peripubertäte Phase von Geburt bis zum Tode, zur Not auch mittels Hormonsubstitution.
§11 Das in den Mund nehmen von Geschlechtsteilen jeglichen Geschlechts erfolgt nur zusammen mit schüchternem Gekicher.
§12 Dr. Sommer (BRAVO) wird an die Macht geputscht.
§13 Pickel sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Pubertät einzunehmen.
§14 Hihi, er hat Ständer gesagt.
§15 Pickel.
§16 Haare sollen wachsen an Stellen, deren Existenz zuvor unbekannt war.
§17 Beine rasieren müssen Mädchen und alle anderen.
§18 Pubertätverweigerer gibt es i.d.R. nicht, auch das hat natürliche Gründe.
§19 Pubertierende haben kein Vaterland, aber immer einen großen Bruder, der weiß, was man gegen die vielen Pickel tun kann.

Mögen die herrschenden Klassen vor einer peripubertären Revolution zittern. Die Pubertierenden haben nichts in ihr zu verlieren, als ihre Pickel. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Peripubertierende aller Länder, reinigt Euch!

28.12.2010

Das Fischmanifest

Fische sind toll, ob groß, ob klein, ob Wal, ob Lachs oder gar Wels. Sie leben in den Weltmeeren, Seen und Flüssen. Sie haben nicht den Fehler gemacht, ans Land zu kommen oder sie haben diesen Fehler irgendwann wieder bereut und sind zurück ins Wasser geschwommen. Allein dies belegt die Intelligenz der Fische.

§1 Fische sind die Herrscher der Meere. Ihre Macht ist unteilbar.

§2 Auf den Weltmeeren ist der Mensch nur Gast.

§3 Wale sollten unsere großen Vorbilder sein, sie sind wieder in die Ozeane zurück geschwommen.

§4 Fische sind keine Mörder. Filme und Bücher die etwas anderes behaupten, müssen verboten werden.
§4.1 Filme und Serien über Wale und Delfine sollten nicht für Kinder freigegeben werden.
§4.2 Fischgedichte müssen gefördert werden.

§5 Für Katzenhaicontent gelten die gleichen Regeln, wie für Katzencontent es sei denn es gelten andere Regeln.

§6 Zum Fisch gehört ein guter Wein.

24.12.2010

Weihnachtsmanifest

Die Linkshirnextremisten wünschen frohe und ausgeschlafene Jahresendfeierlichkeiten.

15.12.2010

Das Winterschlafmanifest

Präambel: Um Depressionen,dem Zwang zum Tragen scheußlicher Kleidung, glatteisbedingten Oberschenkelhalsbrüchen und Langeweile vorzubeugen, fordern wir die sofortige Einführung des Winterübergehungsschlafs

§1 Das Menschenrecht auf Winterschlaf ist unteilbar, es zu schützen und das Bett zu bereiten ist Aufgabe aller staatlichen Gewalt.
§2 Wer Winterschlaf verhindert, unterbricht oder verbietet, wird nach der Revolution theoretisch erschossen.
§2.1 Revolutionen während der Winterschlafphase sind verboten!
§3 Bernd und Heinz dürfen beim Winterschlafen nicht mitmachen, sondern haben in dieser Zeit das Internet mit Katzencontent und Ähnlichem zu füllen Damit wird ein produktiver Mehrwert erreicht und alle anderen nach dem Aufwachen haben hübschen "Scheiß" (Marx) zu gucken und zu lesen.
§4 Ein Winterschlaf darf nur unterbrochen werden wenn das Bier alle ist, oder die winterschlafende Person zur Erhaltung der Gesundheit umgelagert werden sollte.
§5 Wer nicht will, der hat schon.
§5.1 Aufwachen für Schnee toll finden und Schneeballschlachten, insgesamt für Aktionen gegen Katzenfeindlichkeit, Frühaufsteher_innendiktatur und alles sonstige Doofe, ist ausdrücklich erlaubt.
§6 Katzen sind von der Winterschlaf-Pflicht ausgenommen, außer sie wollen gern. Für ihre Versorgung sind Bernd und Heinz zuständig. Gleiches gilt für Flamingos.

Haha

:-P

05.12.2010

Extremistens anderswo: Typ aus Moskau & Elquee werden MuschiLeaks CEOs

Flamingohausen, Freie Enklave Moskau Im internationalen Wirbel um die Whistleblower-Plattform WikiLeaks und die katastrophale Missachtung der Katzen in diesem hat sich die Auchwas-Plattform MuschiLeaks gegründet. Die Linkshirnextremist_innen Elquee und Typ aus Moskau wurden auf kurzem Dienstweg und unter grundsätzlicher Missachtung demokratischer Entscheidungswege zu CEOs erklärt. Typ aus Moskau ließ dazu verlauten "Mir geht es nicht um WikiLeaks, mir geht es um Katzen." Weiter erklärte er er werde sich in die Aufgaben eines CEOs einarbeiten und erstmal nachgucken was CEO überhaupt bedeutet. Wir dokumentieren hier die Erklärung:
Genoss_innen, Katzen und auch Flamingos,
ein Kriegchen geht durch die Welt. Ein Kriegchen der Hüter_innen der Moral gegen die Anderen. Die Anderen wollen WikiLeaks besiegen. Die Hüter_innen der Moral wollen WikiLeaks behalten und machen sich deswegen eigene WikiLeaks. Eins vorweg: Es wird kein wikileaks.radiofreemsocow.soup.io geben. Das geht ja auch gar nicht, vor allem aber bin ich kein Hüter der Moral, aber auch keiner von den Anderen.
Mir geht es nicht um WikiLeaks, mir geht es um Katzen.
Bei allem Bohei um Merkel, Westerwelle, Afghanistan und Assange haben alle Seiten die Pflicht zum Katzencontent missachtet. Assange hat keine Katzen geleakt, Westerwelle und Merkel sind nicht zugunsten von Katzen zurück getreten und Obama hat einen Einsatz von Katzen zur Steigerung der Friedfertigkeit in bekriegten Gebieten nach muschileaks vorliegenden, frei erfundenen Dokumenten nicht erwogen.
Ich als CEO bei muschileaks werde mich persönlich dafür einsetzen, dass das so nicht weiter geht.
Natürlich besteht die Gefahr, dass erhöht auftretender Katzencontent die Welt zu süß macht und über real existierende Demokratien hinweg täuscht.
Deswegen kämpfe ich als CEO von muschileaks auch für Informationscontent. Informationscontent ist vor allem deshalb wichtig, weil Kapitalismus, Sexismus und die Frühaufsteher_innendiktatur nicht von alleine verschwinden werden. Dort tut Information Not. Ich sehe es deswegen als notwendig an, meine ideologische Herkunft als Linkshirnextremist auch in meine Arbeit als CEO bei muschileaks einfließen zu lassen.
Zusammen mit Ihnen, Genoss_innen, Katzen und Flamingos, freue ich mich auf eine spannende Zeit. Meine erste Amtshandlung ist herauszufinden, was CEO eigentlich bedeutet. Ich denke das ist wichtig für eine erfolgreiche Arbeit im Sinne von muschileaks und allen Katzen weltweit.

Geschwister zur Sonne, zur Katze!
gez. Typ aus Moskau.

Quelle: Erklärung zum Amtsantritt als CEO bei muschileaks.

27.10.2010

Achtung! Stöckchenwurfgebiet!

Den Linkshirnextremisten wurden zwei Stöckchen zugeworfen: eins von Impactsuspect, eins von Order by Rand.

Und hier nun unsere in einem kollektiven Schaffensprozess entstandenen multiplen Antworten.

Fragen von Impactsuspect:

1. Welcher Film ist von deinen Lieblingsfilmen der älteste, und warum?
- "Panzerkreuzer Potemkin" natürlich. Je nachdem, wie das "warum" gemeint ist: a) Weil er nun mal weit vor den geradzahligen Star-Trek-Filmen gedreht wurde bzw. b) weil er sich erstaunlich frischgeghalten hat (Broca-Areal)
- Clockwork Orange, weil er vor den anderen gedreht wurde. (pantoffelpunk)
- Dafür müsste ich meine Filme in meinem Gehirn mal chronologisch ordnen. Aber aus dem Bauchgehirn heraus würde ich mal auf »The Invisible Man« tippen eine große Liebeserklärung an den Film mit einem unsichtbaren Mann. Gerüchten zufolge Grundlage für das gleichnamige Queen-Lied von … später. (Typ aus Moskau)
- "Modern times" (Rabenviech)
- "Der kleine Muck" (Marax)

2. Wenn dir Zeitreisen möglich wären, in welcher Zeit würdest du dich gerne mal umsehen?
- Eine Zeit, in der es keine Science-Fiction-Filme mehr gibt. (pantoffelpunk)
- In die Zeit kurz nach der Oktoberrevolution, um einen gewissen Herrn Uljanow davon zu überzeugen, daß er seine Hoffnungen bloß nicht in die Deutschen setzen soll. (Broca-Areal)
- In die Zeit, in der ein Low-Budget-Film namens "Flipper vs Dracula" den Startschuss für die Revolution markiert. (Elquee)
- Ich würde, achtung, mit einem Raketenwerfer und einem grooooßen Haufen Raketen an die Ostküste der späteren US of Unfug reisen und Kolumbus gebührend begrüßen. Danach würde ich das Leben als Nachfolger Manitous genießen. Oder ins alte Rom, aber das geht auch um Waffen. Ich könnte mir auch was Pazifistisches ausdenken, aber das ist mir gerade zu schwer. (Typ aus Moskau)

3. Was würdest du in eine Zeitkapsel legen, wenn das Ende der Zivilisation bevorstünde?
- Einen Zettel, auf dem steht "Die Party ist leider schon vorbei, aber gekühltes Bier steht noch im Kühlschrank" (Marax)
- Sämtliche Star-Trek-Staffeln und -Filme in möglichst unverwüstlicher Form - und mit einem Hinweis an die potentiellen Finder: "Guckt euch das mal an. Ist es so, wie es gekommen ist, nicht doch besser als mit dieser unerträglichen Föderation und diesen schrecklichen Pyjamas?" (Broca-Areal)
- Selbstverständlich eine DVD von "Flipper vs Dracula" (Elquee)
- Android-Handy und Labello mit Geschmack. (anonym)
- Das Kapital Band I-III, latürnich. Und den ausgedruckten (sic!) Linkshirnblog. (Typ aus Moskau)

4. Nehmen wir mal an, du bist Gott, und du musst mal dringend für 5 Minuten auf Toilette. Wem würdest du in der Zwischenzeit die Erde anvertrauen?
- Meiner Mutter. Sie würde es garantiert schaffen, den ganzen Planeten in den 5 Minuten aufzuräumen, abzuspülen und sogar in den letzten Ecken staubzusaugen. (pantoffelpunk)
- Irgendeinem anderen Gott.(anonym)

5. Wann haben wir endlich humanoide Roboter und Jetpacks?
Wir haben noch keine humanoiden Roboter? Wer sind dann diese Gestalten, die behaupten, unsere Regierung zu sein?!?!? (Broca-Areal)

6. Benutzt du diese Untersetzer für Gläser?
- Gläser? Bier trinkt man aus der Flasche! (Broca-Areal)
- Ich trinke prinzipiell nur Wässerchen aus 0,7l Flaschen. Was anderes gibt es hier in der Enklave Freies Moskau auch nicht. (Typ aus Moskau)

7. Welches Buch hat dich am meisten in deiner persönlichen Entwicklung beeinflusst?
- Die Bibel und das kommunistische Manifest, siehe hier (das ist aus propagandistischen Zwecken gelogen, macht aber nichts). (pantoffelpunk)
- Mein Vorstrafenregister und das Buch über die Bienen und Blumen ^^ (Marax)
- Ich lese nur .pdfs bis meine Aufmerksamkeitsspanne abreißt (ca. sechs Seiten). (Typ aus Moskau)

8. Wo warst du, als “Dark Angel” abgesetzt wurde?
- Who the Föck ist "Dark Angel"? Ist das von Russ Meyer? Oder geht es um Fischereisport? (pantoffelpunk)
- Hört sich an wie etwas, das bei "Tatort Internet" mitspielt. (Elquee)
- Wikipedia sagt mir, das war 2002, daran kann ich mich nicht erinnern. (Typ aus Moskau)


Fragen von Order by Rand:

1. Du darfst einen Tag in die Rolle einer Roman-/Filmfigur deiner Wahl schlüpfen. Welche wäre das? Warum?
- Das wäre dann wohl Nero Wolf. Der sitzt schön zu Hause rum, trinkt Rotrwein und gärtnert, während andere für ihn die Laufarbeit machen. Das wichtigste: Er kann ausschlafen. (Impactsuspect)
- Holly Golightly. Wobei es empörend ist, dass Tiffany kein Frühstück anbietet, was nach der Revolution auf jeden Fall geändert werden wird (Elquee)
- Dejar (Vorname unbekannt) aus der DS9-Folge "Destiny". Aus Gründen. (Broca-Areal)

2. Erinnerst du dich noch an Filme oder Serien aus deiner Kindheit? Welche davon sollten deiner Meinung nach unbedingt wiederholt werden?
- Ich erinnere mich an alle! Und keine sollte wiederholt werden, das würde nur die Erinnerung kaputtmachen. (Impactsuspect)
- Keine. Ich wurde streng erzogen. Es gab nur Vodka und und die Marx-Engels-Werke. (Typ aus Moskau)
- "Die Herrscher der Zeit" - unglaublich wunderwunderschöne Zeichentrickserie. (Wie mir Wikipedia gerade mitteilt, ist es wohl eigentlich ein Film, wurde aber irgendwann in den Achtzigern mal in Episoden im Rahmen einer Sendung mit verschiedenen Zeichentricksachen gesendet.) (Broca-Areal)

3. Du hast die Möglichkeit, eine Rede vor den mächtigsten Personen der Erde zu halten. Was möchtest du ihnen unbedingt mitteilen?
- Öhm. Ich würde sagen, dass es mir der Anstand eigentlich verbietet, dass zu sagen, was ich sagen will, und daher würde ich es pantomimisch vormachen, was ich zu sagen habe. (Impactsuspect)
- Ich rede nicht mit jedem. Und vor jedem auch nicht (Elquee)
- Ist mein Rückzug gesichert? (Typ aus Moskau)
- Ich würde die Waffen sprechen lassen. (Broca-Areal)

4. Wenn für deinen Lebensunterhalt garantiert gesorgt wäre, was würdest du tun?
- Erst einmal ausschlafen. (Impactsuspect)
- Erst ausschlafen, dann vielleicht zur Revolution gehen, bisschen twittern, Musik runterladen. (anonym)
- Ausschlafen, aber so gegen Mittag trotzdem zur Arbeit gehen. (Broca-Areal)

5. Du wachst eines Morgens auf und stellst fest, dass du der einzige Mensch auf der Welt bist. Was würde diese Situation für dich bedeuten?
- Ich könnte dann endlich einmal ausschlafen. (Impactsuspect)
- Kein Team Fortress 2 mehr. (Typ aus Moskau)
- Ich würde erst einmal sicherstellen, dass alle die, die ich nicht leiden kann, auch wirklich nicht mehr da sind. (anonym)
- Oh nein, ganz alleine bei Twitter! :O (Broca-Areal)

6. Deine Eltern rufen an und erzählen, dass sie gerade in der Stadt sind und dich in 10 Minuten besuchen werden. Wie bekommst du deine Wohnung am schnellsten in einen elterntauglichen Zustand?
- Ich würde es ganz lassen, und sie in der Stadt zum Essen einladen. (Impactsuspect)
- Ich bin nicht rangegangen, weil die immer mit unterdrückter Nummer anrufen. (anonym)
- Ich räume für Gäste prinzipiell nicht auf, das machen gefangene Konterrevolutionäre für mich. (Typ aus Moskau)
- Meine Eltern kennen mich gut genug, um entweder a) so etwas gar nicht erst zu tun oder aber b) den Zustand meiner Wohnung in Kauf zu nehmen. (Broca-Areal)

7. Du drückst dich seit Tagen davor, einkaufen zu gehen. Welcher Notstand treibt dich letztendlich dazu, es doch zu tun?
- Eine Vielzahl von konsumspezifischen Gründen könnten mich dazu treiben einkaufen zu gehen. Oft gehe ich einfach auch nur einkaufen, weil ich Lust habe einkaufen zu gehen, wandere solange durch Supermärkte, bis man mich für einen Ladendieb hält, und gehe dann ohne was zu kaufen nach hause, weil ich merke, dass ich gar nichts brauche. (Impactsuspect)
- Wenn die letzte Cola light ausgetrunken ist und die vorletzte Zigarette geraucht ist, ist der große Moment gekommen (Elquee)
- Cola ist alle. (sanczny)
- Hier gibt es Supermärkte ja im Internetz. (Typ aus Moskau)
- Bier alle. (Broca-Areal)

8. Und als letzte Frage natürlich: Was hast du noch im Kühlschrank?
- Erdbeerjoghurt! [Stimmt gar nicht, dass ist nur die linkshirnextremistische Antwort. In echt ist es natürlich Blaubeerjoghurt.] (Impactsuspect)
- Heute nix, aber warme Cola light und Zigaretten sind noch reichlich vorhanden (Elquee)
- Cola und Schokolade. (anonym)
- Öhm. (Typ aus Moskau)
- Zwei Sorten Käse, Krautsalat, Eier (noch nicht abgelaufen!), Möhren, Bier. (Broca-Areal)


Mit diesen Fragen geht es nun weiter:

1. Was sollte man mit Bloggern machen, die mit Stöckchen um sich werfen?
1a. Verstößt das nicht gegen das Folterverbot?
2. Wie lange wird Dich Deine bürgerliche Herkunft und Erziehung noch daran hindern, zur Waffe zu greifen und endlich die Revolution zu beginnen?
3. Wer sollte den Soundtrack zur Revolution beisteuern?
4. Sollten die Linkshirnextremisten sich im Kampf uniformieren? Wenn ja, wie?
5. Ist eine Revolution ohne Katzencontent denkbar?
6. Ist noch Bier da? Vielleicht hinter dem Rotwein?
7. Wie sollten wir Deiner Meinung nach nach der Revolution Arbeit organisieren?
8. Wie lautet der Titel des Films, von dem Du hoffst, dass er eines Tages - natürlich zur Beschleunigung der Revolution - gedreht wird?



Blögge, die dieses Stöckchen zugeworfen bekommen:
- http://www.plastikstuhl.de
- Sportswire
- Freunde Cardassias e.V.
- Gotts Blog
- Pantoffelpunk
- Sascha Lobo

21.10.2010

Das antimigränische Manifest

§ 1 Bei vielen Menschen ist der Kopf lediglich das obere Ende des Verdauungstrakts.
§ 1.2 Um diese Leute soll es hier nicht gehen.

§ 2 Sondern um diejenigen, deren Schädelinneres zusätzlich ein Hochgeschwindigkeits–Informationsverarbeitungs-Rechen-Netzwerk (HIRN) beherbergt.
§ 2.1 Mit je weniger Stroh dieses gepolstert ist, um so häufiger macht es aua.
§ 2.1.1 Oftmals durch den Zusammenprall mit der Parallelgesellschaft des in § 1 erwähnten Kulturkreises.

§ 3 Das können wir nicht gutheißen.
§ 3.1 Und lustige Flimmermuster auf der Netzhaut, durch die man den Kurzschlüssen auf der Großhirnrinde unmittelbar zugucken kann, sind auch keine Entschädigung für das nachfolgende Elend.

§ 4 Migräne ist eine scheißdrecksverfickte betriebswirtschaftlerarschgesichtige Pottsau.

§ 5 Wir fordern sie daher letztmalig auf, sich gefälligst dort auszutoben, wo Platz ist (siehe § 1).
§ 5.1 Frühaufsteherdiktatoren, FDP-Wähler & -Mitglieder, Vereinte-Föderation-der-Planeten-Tollfinder und Leitkulturfans gehören mit Migräneanfällen nicht unter einmal pro Woche bestraft.


18.10.2010

Linkshirnextremistisches Manifest gegen den Pärchenterror

weil: Singleleben ist das Beste seit geschnitten Brot

§0 Es geht hier nicht, und wenn dann peripher, also eigentlich gar nicht, um Musik. Auch nicht um Popmusik.

§1 Das Pärchendasein verengt den geistigen Horizont auf eine einzige Person. Dadurch wird der Blick auf all die anderen Irren versperrt, die einem im Leben noch so über den Weg laufen.

§2 Das Leben als sogenannter »Single« bietet Vorteile. Davon einige:
§2.1 Terminliche Abhängigkeit nur noch von den Institutionen der Frühaufsteher_innendiktatur, denn die fragen nicht ob man sie mag.
§2.1.1 Deswegen müssen die auch schnell weg.

§2.2 Keine Besuche bei irgendwelchen Menschen, die man fortan »Stiefeltern« zu nennen hat und keine Ausflüge an eher semiinteressante Orte wie Neuschwanstein, Rügen oder Prenzlauer Berg.
§2.2.1 Erst Recht kein Zuziehen an oben genannte Orte oder den lausigen Grundbesitz der Möchtegernaristokratischen Bauernfamilie, deren jüngsten Sproß man in einem Berliner Club getroffen hat.

§2.3 Im Bett essen/twittern/schlafen, ohne dass jemand meckert.
§2.3.1 Keine eingeschlafenen Gliedmaßen, weil jemand draufliegt.
§2.3.2 Keine lästigen Arztbesuche (»Knallen bis der Arzt kommt.«)

§2.4 Kein sich in der Küche komisch angucken, weil niemand kochen kann.

§2.5 Pupsen.

§2.6 Man muss sich niemandes Namen merken. Für Ausnahmen s. §1
§2.6.1 Die Frage »Schatz, war ich gut?« entfällt, denn man weiß ja, dass man beim Masturbieren sein bestes gegeben hat.
§2.6.2 Sowieso keine zum Erbrechen dämlichen Spitznämchen.

§2.7 Kein Hinterherputzen. Das was man den Mitbewohner_innen hinterherputzen muss ist im Regelfall schon mehr als genug.
§2.7.1 Das Bad für sich alleine nutzen. (Es sei denn es sind immer noch Mitbewohner_innen in der Wohnung.)
§2.7.2 Haarbürsten die man selber nutzt ohne fremde Haare. (Es sei denn die Mitbewohner_innen haben trotz allem noch immer nicht aufgegeben.)

§2.8 Allein sein Geld ausgeben.

§2.9 Geimeinsame Fernsehabende wie Popstars oder Germany Next Topmodel finden nicht statt. Man kann sich also sein Bier bei einem kulturell gepflegten Porno (»2 guys 1 cup«) in Ruhe reinziehen.

§2.10 Man muss niemanden andauernd sturzbetrunken auf dem Lenker oder Gepäckträger eines Fahrrads transportieren. Wenn man sowas denn überhaupt besitzt. Oder Kotze im Auto wegmachen.

§2.11 Man muss sich nicht jeden Tag hübsch machen.

§2.12 Männern hinterhergucken, ohne erst den Partner anzuschauen, ob der guckt^^
§2.12.1 Man kann sich jeden Sonntag Mittag neu in einen süßen Menschen verlieben, den man nie wieder sieht.

§2.13 Durch Krisen kann man auch alleine gehen. Oder torkeln, siehe Biermanifest.
§2.13.1 Getränkekisten schaffen automatisch gute Muskeln. Niemand hört einem ächzen oder aus dem letzten Loch pfeifen.

§2.14 Man kann heiße Henry Rollins Poster an die Wand machen.
§2.14.1 Niemandem Rechenschaft ablegen müssen.

§2.15 Mit der besten Freundin ohne Störungen lästern.

§3 Hmmm.

§4 Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Gegen wild in Darkrooms rumficken hat ja niemand was.

17.10.2010

Wenn dem so wäre, wie dem nicht ist. Eine linkshirnextremistische Anekdote.

Es trug sich zu eines samstags Mittags, daß der Schreiberling sich befand vor dem Roten Rathause zu Berlin und befand, daß es Schluß zu sein habe mit der ganzen reaktionären Grütze, die Tag für Tag die Menschheit umschwappt. Geschult durch die ideologische Kompetenz, die nur dem Linkshirnextremismus innewohnt packte er den revolutionären Eifer aus dem Jutebeutel aus, blies ihn auf, bis kurz vor dem Momente des Platzens und versicherte sich der Unterstützung der revolutionären Massenmassen.Dies war ein Moment, der kurz zum Zögern einlud, denn die Massenmassen fehlten. Der Schreiberling beschloß, daß es keineswegs der Moment war sich zum Zweifeln einladen zu lassen und legte weiterhin fest, daß die Massenmassen alleine durch ihre potentielle Anwesenheit, Rückzug, Vorstoß und Jubelfläche freizuhalten haben. Wenn es scheiterte könne man sie im Nachhinein immer noch für ihr Fernbleiben im Momente der Revolution tadeln.

Mit dem revolutionären Eifer unter dem Arm geklemmt betrat der Schreiberling also die Hallen dessen was nicht zu sein hat und stellte den Eifer fein säuberlich vor dem Tresen des Empfanges ab.

„Ich verlange zu wissen wo der Balkon sich befindet, der dafür eingeteilt ist das Ende der Republiken, die Revolution, die Zerschlagung der Frühaufsteher_innendiktatur zu poklamieren.“ polterte er die, ob eines solchen Übermaß revolutionären Eifers, verdutzt dreinschauende Gestalt am Empfang an.

„Sie müssen wissen, daß es keinen Balkon für solch einen abstrusen Anlass gibt. Und es ist schwerstens illegal obendrein.“

„Meine Dame, es ist doch wohl keineswegs die Aufgabe der Revolution sich um die Tugenden dessen was nicht sein soll zu kümmern, noch die Aufgabe der Revolutionäre diese zu beachten.“

„Ich weiß nun nicht wo Sie gerade Revolutionäre sehen, ich sehe einen, einen mit einer undefinierbarer Plastikbeigabe obendrein, welche mit revolutionärer Eifer betitelt ist, jedenfalls haben wir keinen Balkon um das Ende der Republiken zu verkünden.“

„Unterschätzen Sie nicht die imaginäre Macht der revolutionären Massenmassen! Wenn dem so wäre, wie dem nicht ist, dann läge das offensichtlicher auf der Hand. Es ist dem aber nun so wie es ist und nicht wie dem nicht ist, deswegen ist es falsch. Ob Sie das verstehen ist mir nun egal, ich werde mich von dannen machen und mit den revolutionären Massenmassen das Ende des Endes der Geschichte feiern. Versauern Sie doch in Ihrer schlecht bezahlten Arbeit im Hort des Verrates an der Revolution des Linkshirnextremismus.“

Diese Tirade schien Wirkung gezeigt zu haben, jedenfalls schloß sie sich mir an. Vielleicht hatte sie auch einfach nur Feierabend und zufälligerweise denselben Weg. Neben den Massenmassen und dem aufblasbaren revolutionärem Eifer waren wir nun schon zwei, die lärmend und die Agent_innen des Falschen aufs bitterste beschimpfend, Richtung Kreuzberg zogen.

Auf dem Wege trug es sich zu, daß eine Dame, die ihre besten Tage schon einige Jahrzehnte hinter sich hatte, einer anderen, gleiche Verfallsstufe, den Weg zur Schaltzentrale der Reaktion, dem hässlichen Protzbau des Axel Springer Verlags, wies. Unser Demonstrationszug der Massenmassen hielt an um diese Verfehlung nicht unkorrigiert vonstatten gehen zu lassen.

„Heda, alte Frau“, kurze Tumulte entbrennen, die Frau will das allzu Offensichtliche nicht anerkennen und versucht die Revolution mit ihrer Krokodilslederhandtasche zu bremsen, „in den Tagen der Revolution wird nicht auf die Zentralen des Falschen verwiesen.“

„Revolution?! Was ist das denn bitte? Stalin?“

„Knapp daneben, werte Dame, der Linkshirnextremismus zerschlägt die Macht und die Frühaufsteherdiktatur. Das Wochenende wird zur ersten Bürger_innenpflicht“, man beachte wie der Unterstrich mitgesprochen wird, eine wahrlich revolutionäre Geste, „und mit Axel Springer ist es nun auch vorbei.“

Sie versuchte noch einmal mich und meine wackere Mitstreiterin, sie hatte stellte sich später heraus zwar wirklich Feierabend und beschloß diesen zu nutzen um der Revolution zu helfen, aus dem Portale des Rathauses, welches rot ist, mit ihrem Produkt aus Krokodilshaut empfindlich zu schädigen, die imaginären Massenmassen waren ob ihrer gespenstischen Gegenständlichkeit gänzlich unbeeindruckt geblieben, und entschwand mit einer Tirade über die Jugend von heute, oder die jungen Erwachsenen, in ihrem Alter könnte aber auch alles einen Verstoß gegen die vorweimarschen Moralkodexe ihrer Jugend bedeuten.

Wir gingen weiter, zerschlugen die Macht des Scheißverlags zu unserer Rechten durch bloße Ignoranz, bogen rechts ab um die taz direkt mit in den Strudel zu reißen. So warfen wir dreißig Farbeier gegen die Promenade und zwangen sie so zur Aufgabe. Und begaben uns schließlich auf das neugeschaffene Feld der linkshirnextremistischen Revolution, dort wo früher der Reichstag zu sein beliebte. Noch bevor der linke Bewegungszirkus ihn belagern konnte hatte der Linkshirnextremismus ihn zu Fall gebracht. Wenn dem so wäre, wie dem nicht ist, dann wäre dem so.

30.09.2010

Wahlkampfservice

Wir Linkshirnextremisten sind hilfsbereite Menschen. Wir schlagen der baden-württembergischen CDU deshalb freundlicherweise folgendes Plakatmotiv für den kommenden Wahlkampf vor.



(Foto: Bei Abriss Aufstand )

08.09.2010

Antworten, die nach der Revolution verboten werden

Revolutionen im linkshirnextremistischen Sinne sind nicht nur dazu da, um mal an die frische Luft zu kommen und nebenbei missliebige Personen theoretisch zu erschießen, nein, erfolgreiche Revolutionen bieten eine Vielzahl weitere Vorteile (weitere Details dazu finden sich in verschiedenen Postings in diesem Blog).
Ein weiterer, hier bislang noch nicht erwähnter Grund, nun aber mal ganz schnell eine Revolution zu starten, ist die Tatsache, dass erfolgreiche Revolutionäre fortan jede Menge bestimmen dürfen.
Neben Ausschlafen, Sozialismus (oder so) und allerhand anderen tollen Sachen wird nach einem linkshirnextremistischen Umsturz auch ein Verbot, dumme Antwort zu geben, eingeführt werden.
An einem entsprechenden Manifest wird noch gearbeitet, eine vorläufige Liste der besonders verbotenen dummen Antworten ist aber bereits in Arbeit.

Hier ein Auszug:

1. Der nächste freie Mitarbeiter ist für Sie reserviert
2. Google halt
3. Der Dingens sagt aber auch, dass...
4. Immer der, der fragt
5. Ach was, das ist doch nur Desinformation
---wird fortgesetzt---

08.08.2010

04.08.2010

Die letzte Nacht gewinnen wir!

Die Aktionsformen der Linkshirnextremisten

§ 1 Gegen Demos ist grundsätzlich nichts einzuwenden.
§ 1.2 Außer, daß man sich für seine Mitdemonstrierenden oftmals fremdschämen muß.
§ 1.3 Und nicht zu vergessen die Verletzungsgefahr durch Straßenbegleitgrün.
§ 1.4 Und die potentiellen Folgekosten (Anwalt, Bußgelder etc.)

§ 2 Auch Unterschriftenlisten, Online-Demos und ähnliches lehnen wir nicht ab.
§ 2.1 Sie bringen bloß nix.

§ 3 Zu militanten Aktionen verweigern wir die Aussage.
§ 3.1 Wir lassen lieber Taten sprechen.

§ 4 Wer an Mahnwachen teilnimmt, besucht auch Kirchentage und mag Wesley Crusher.

§ 5 Die höchsten aller Aktionsformen sind diejenigen, die
§ 5.1 - Theorie und Praxis in sich vereinigen,
§ 5.2 – sich problemlos in den Alltag integrieren lassen,
§ 5.3 – erholsam statt anstrengend sind
§ 5.4 - und nicht zuletzt: mit geringem Aufwand aus dem (unter frühaufsteherdiktatorischen Bedingungen täglich notwendigen) Büronickerchen ein politisches Statement machen.

Liquid-Linkshirnextremismus

Gerade im Sommer muss man kühlen Kopf bewahren. Auch und gerade als Linkshirnextremist_in. Aus den unterirdischen, geheimen Geheimlaboren der linkshirnextremistischen Bewegung präsentieren wir daher voller Stolz "Liquid-Linkshirnextremismus" den Cocktail mit der Extraportion WTF für schwüle Sommertage:

1/4 Saft vom roten Granatapfel Paradiesapfel
1/4 Erdbeerlikör
1/4 bevorzugter rötlich gefärbter Energydrink

und
1/3 Wodka Feige

Mit einer explodierenden Erdbeere garniert in einem solchen Glas eisgekühlt serviert:

30.07.2010

Rücktrittsmanifest

In der Zeit der Massenrücktrittswellen fühlen sich auch die Linkshirnextremist_innen genötigt, eine allgemeine Rücktrittsordnung vorzuschlagen.

I. Allgemeines zu Rücktritten
Rücktritte sind gerade sehr modern, und ähnlich wie die Farbe Schwarz (auch "Gegenpink" genannt) kommen Sie selten aus der Mode, und wenn doch, sind sie schnell wieder IN.
Hierbei ist egal wer zurücktritt, denn der Rücktritt an sich gilt aus linkshirniger Sicht immer als die Krone der politischen Arbeit. Durch mehr Rücktritte von Politikern steigt die Chance von holperigen Amtsnachfolgephasen, welche eine mehr oder weniger lange Phase des Chaos und der Handlungsunfähigkeit versprechen, und somit auch von Diskordiern begrüßt werden dürften.
Genau aus diesen Gründen müssen geordnete Rücktritte, bei denen die politische Nachfolge schon Monate im Voraus feststeht, als die einzige Art der "schlechten Rücktritte" gelten, obwohl der Ausdruck "schlechter Rücktritt" schon in sich kontradiktorisch ist. Niemand sollte gezwungen werden, länger als er mag in der Politik tätig zu sein.


II. Die Güte des Rücktritts
Reziprok zu den Wesensmerkmalen eines "schlechten Rücktritts" (Siehe Römisch I) ist ein Rücktritt als um so besser anzusehen, je überraschender und ungeordneter er vonstatten geht. Dies gilt aus einer Reihe von Gründen:

1.) Staunt der Betrachter und der Zuschauer wundert sich, wenn jemand, der sich in seinem politischen Amt wohl und gut aufgehoben zu finden scheint, plötzlich zurücktritt.
2.) Sorgt ein eventuell entstehendes Machtvakuum für weitere Unterhaltung aus sich selbet, und sorgt mit größerer Wahrscheinlichkeit für eine chaotische Übergangsphase.
3.) Chaotische Übergangsphasen können gut oder schlecht sein, sind aber zumindest immer eine Abwechslung, und manchmal sogar spannend.
4.) Bringt ein überraschender und ungeahnter Rücktritt die anderen Politiker mal ordentlich auf Zack, und reißt sie vielleicht sogar für eine gewisse Zeit aus ihrem Trott.
5.) Aus dem Trott gerissen zu werden, fördert das Nachdenken über das eigene Tun, und sorgt eventuell für eine Neubewertung der Lage.
6.) Aus dem Trott gerissen zu werden hat sich in einigen Fällen auch als hervorragendes Mittel gegen Betriebsblindheit erwiesen.

Als Rücktritt mit der höchsten Güte muss anhand oben aufgeführter Gründe der überraschende Rücktritt von Horst Köhler zählen, der Rücktritt minderer Güte ist der von Roland Koch, da dieser zu lang vorher angekündigt wurde.

III. Rücktrittbrettfahrer
Eine zu baldige Nachahmung durch andere Politiker nach einem Rücktritt erster Güte, ist zwar an sich auch wünschenswert, allerdings geht die ursprüngliche Durchschlagskraft bei zu schneller Nachahmung verloren.
Ein Rücktrittbrettfahrerrücktritt kann in so fern nie die gesellschaftlich-politische Durchschlagskraft des initialen Rücktritts erreichen. Hier bietet sich an, die Rücktritte über größere Zeiträume zu verteilen, da der Bürger sich ansonsten an Rücktritte zu sehr gewöhnt.
Sollten zwei Politiker zeitlich nah beieinander amtsmüde werden, so sollten sie sich zumindest absprechen, um am gleichen Tag zurückzutreten, da ein Doppelrücktritt eine besondere Wirkung besitzt.

IV. Rücktrittswellen
Für Rücktrittswellen muss das gleiche gelten wie für Rücktrittbrettfahrer. Tröpfeln die Rücktritte über ein Jahr verteilt langsam aber zeitlich recht nah vor sich hin, wird die positive Wirkung mit jedem Rücktritt immer geringer.
Kommt es hingegen zu einem zeitlich genau abgestimmten Massenrücktritt verschiedenster Amtsträger, sorgt dies auch für die anhaltende Verblüffung der Medien sowie Politik.
(Um einen Massenrücktritt zu organisieren, kann ein kommissarischer Rücktrittleiter ernannt werden.)


V. Idealer Zeitpunkt für einen Rücktritt
Generell gilt: Wenn man Sie zu einem Rücktritt auffordert, ist der ideale Rücktrittszeitpunkt bereits verstrichen. Versuchen Sie vorher zurückzutreten, am besten zu einem Zeitpunkt, wo alle Ihnen mindestens noch "ganz gute Arbeit" bescheinigen, oder früher.
Lassen Sie sich vom Verstreichen des idealen Zeitpunkts jedoch nicht von einem späteren Rücktritt abhalten. Immerhin ist der Ausdruck "schlechter Rücktritt", wie erwähnt, fast schon ein Widerspruch in sich.

VI. Rücktrittsrecht außerhalb der Politik
Auch Fernsehmoderatoren, Wirtschaftsspitzen, Sportler, Musiker, Formel1-Fahrer und andere Menschen im Licht der Öffentlichkeit haben das Zeug dazu, mit einer gewissen gesellschafts-politischen Durchschlagskraft zurückzutreten.
Ein zurücktretender Fernsehmoderator oder Sänger sorgt dabei jedoch wohl nur für bedingtes Chaos unter seinen Fans, während die Öffentlichkeit selbst wohl nur für einen kleinen Moment ratlos oder verblüfft sein wird.
Personen außerhalb des Lichtes der Öffentlichkeit werden nur ihren engeren Bekanntenkreis mit einem Rücktritt schocken. (Siehe hierzu: "Oma stampft nicht mehr".)

VII. Rücktrittbremse
Eine Rücktrittbremse kann nur in dem Falle von einem Nutzen für die Menschheit sein, indem sie dazu benutzt wird, aus mehreren Rücktrittbrettfahrern einen Doppelrücktritt zu machen, oder aus einer Rücktrittswelle eben einen Massenrücktritt.
Ansonsten sprechen wir uns eher für ein Rücktrittsbeschleunigungsgesetz aus.

27.07.2010

Die Revolution fährt Bötchen

Aus gegebenem Anlass hier der vorläufige Entwurf des Revolutions-Fahrzeuge-Manifests

§1. Jeder muss selber schauen, wie er zur Revolution kommt. Erklärungen wie "Bus verpasst" oder "U-Bahn vor der Nase weggefahren" gelten nicht als hinreichende Entschuldigung, sondern als doofe Ausreden.

§1.1. Doofe Ausreden werden bestraft, wie genau, wissen wir noch nicht.

§2. Schwanen-Bötchen, also Schiffe in Schwanenform, sind nur dann verboten, wenn sie rosa angemalt wurden, was liebesbedürftige Flamingos nur unnötig verwirren würde. Der Schutz der Flamingos liegt uns Linkshirnextremisten besonders am Herzen, siehe Flamingo-Manifest.
§2.1. Wer mit einem in den zugelassenen Farben gehaltenen Schwanen-Bötchen zur Revolution kommt, darf es anschließend behalten.
§2.3 Ausnahmen in der Farbgebung sind zugelassen, wo es keine Flamingos zum Verwirren gibt. Also außerhalb der Tropen und von Zoos praktisch überall.


Das Flaggschiff der Linkshirnextremisten: Panzerkreuzer HARMONY
(mit integrierter Gulaschkanone, Puddingschleuder, Frühaufsteherdiktatoren-Zielautomatik und romulanischer Tarnvorrichtung)



Die Geheimwaffe der Linkshirnextremisten: Warbird ERDBEERSCHNITTCHEN
(hier zu sehen bei Kampfmanövern auf dem Plöner See)

18.07.2010

Katzencontent (bei Warpgeschwindigkeit)

Das Fernsehen wurde erfunden, um Star Trek möglich zu machen; das Internet, um mit Katzencontent gefüllt zu werden. Dieses Fundstück kombiniert die besten Seiten von beidem.

Ode to Spot

Felis Cattus, is your taxonomic nomenclature,
an endothermic quadruped carnivorous by nature?
Your visual, olfactory and auditory senses
contribute to your hunting skills, and natural defenses.

I find myself intrigued by your subvocal oscillations,
a singular development of cat communications
that obviates your basic hedonistic predilection
for a rhythmic stroking of your fur, to demonstrate affection.

A tail is quite essential for your acrobatic talents;
you would not be so agile if you lacked its counterbalance.
And when not being utilized to aide in locomotion,
it often serves to illustrate the state of your emotion.

O Spot, the complex levels of behaviour you display
connote a fairly well-developed cognitive array.
And though you are not sentient, Spot, and do not comprehend,
I nonetheless consider you a true and valued friend.


Lt. Cmdr. Data, in: "Schisms" (Star Trek: The Next Generation, Folge 130)

(Kopiert von hier: http://www.sjtrek.com/trek/ode/ )

10.07.2010

Das Sommerrezept


Bei Temperaturen, die sich denen auf dem Planeten 40 Eridani A II annähern (aber weit höherer Luftfeuchtigkeit), leiden Appetit und linkshirnextremistische Kampfkraft gleichermaßen. Dieses leichte und schmackhafte Gericht sollte jedoch Abhilfe schaffen.

Erdbär-Carpaccio

Zutaten für 2 Portionen:

250 g Erdbärfilet *)
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
Pfeffer
2 EL Pinienkerne
1 Zweig Zitronenmelisse oder Basilikum

Das Erdbärfilet in feine Scheiben schneiden, leicht in Olivenöl anbraten, abkühlen lassen. Auf je einem flachen Teller blütenförmig drapieren, leicht pfeffern und mit dem Balsamico beträufeln.

Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne goldgelb rösten und abkühlen lassen. Mit den Fingern zerdrücken und über das Carpaccio streuen.

Einige Minuten durchziehen lassen. Mit Basilikumblättern oder Zitronenmelisse (je nach Geschmack) anrichten.

*) Da wilde Erdbären mittlerweile selten geworden wird, empfehlen wir, auf Filet aus Erdbärfarmen zurückzugreifen. Erdbärfilet aus artgerechter Haltung erhalten Sie beispielsweise unter dieser Adresse.

PS: Dieses Rezept läßt sich auch als Stachelbär-Carpaccio variieren. Achten Sie dabei jedoch unbedingt darauf, vorher die hochgiftigen Bärenstacheln vollständig zu entfernen.

25.05.2010

Katzencontent (vielleicht)

Anläßlich des heutigen Handtuchtags soll an dieser Stelle eine berühmte Nebenfigur aus "Dirk Gently's Holistic Detective Agency" gewürdigt werden.




=>

23.05.2010

rotfront remmidemmi

oder: wir wolln nur was erleben...

19.05.2010

Sicherheitsmanifest

1. Die Linkshirnextremisten warnen: In unmittelbarer Zukunft ist mit dem vermehrten Inumlaufbringen verfälschter und nachgemachter linkshirnextremistischer Blogs zu rechnen.

2. Dahinter steckt eine kriminelle weltvorlinkshirnextremistenrettende Vereinigung, der selbsternannte "Verfassungsschutz". (Genaueres erfahren Sie unter diesem Link.)

3. Wer linkshirnextremistische Blogs oder Manifeste fälscht oder nachmacht oder verfälschte oder nachgemachte linkshirnextremistische Blogs oder Manifeste in Umlauf bringt, gehört mit Verbannung dahin bestraft, wo die Frühaufsteher wachsen mit theoretischer Erschießung bestraft.

3.1 Im Fall besonders schlechter Fälschungen kann die Strafe in eine Aberkennung sämtlicher Pensionsansprüche abgemildert werden.

4. An welchen Merkmalen können Sie echte von gefälschten linkshirnextremistischen Blogs und Manifesten unterscheiden?

4.1 Die Adresszeile zeigt die URL http://linkshirnextremisten.blogspot.com/ an.

4.2 Der Katzencontent wird regelmäßig aktualisiert.

4.3 Staatsfeindliche Inhalte zeichnen sich durch Unflätigkeit und Unseriosität aus.

4.4 Nur echt mit der Erdbeere.

17.05.2010

Ausnahmsweise: DogContent

Natürlich: Linkshirnextremistischer DogContent

08.05.2010

Abspack-Manifest

§1 Grundsätzlichkeit der Tanzfreiheit
Grundsätzlich finden auch wir Linkshirnextremist_Innen, dass es jedem frei steht, zu tanzen wie er will, weil auch der Tanz ein Ausdruck der Freiheit der Person ist.

§2 Besonderer Schutz des Abspackens
Das sogenannte "Abspacken" sollte aber unter besonderem Schutz stehen, da es eine besonders freie Form des freien Ausdrucks der Freiheit der Person ist, weil es direkt aus dem Inneren der abspackenden Person stammt und somit in seiner Freiheit besonders frei ist.

§3 Nachgemachtes Abgespacke
Menschen die Menschen nachmachen, die abspacken, drücken damit nicht ihre eigene Individualität aus, sondern haben das Ziel die abspackenden Leute lächerlich zu machen, oder sich auf deren Kosten zu amüsieren. Das lehnen wir ab. Da kann man ja auch gleich Namenswitze machen.

§4 Choreografiertes Abgespacke
Menschen die zwar scheinbar sichtlich abspacken, dies jedoch vorher einstudiert haben, was an uhrwerkartig vorhersehbaren Wiederholungen ersichtlich ist, spacken nicht wirklich ab, sondern tun nur so.
Obwohl es sich hierbei nicht um sogenanntes "nachgemachtes Abgespacke", wie in §3 beschrieben, handelt, sehen wir den Trend zu choreografiertem Abgespacke generell mit Sorge, obwohl auch choreografiertes Abgespacke generell von der Freiheit des Tanzes abgedeckt ist.

§5 Die Notwendigkeit von Rythmus
a.) Es steht jedem Menschen frei, sich auszusuchen ob er sich auf den Beat, die Bassspur, auf den Gesang oder sonst ein Merkmal der Musik, zu der er tanzt, bewegt. Die Ausführung dieser Bewegung unterliegt auch der vollsten Kontrolle der abspackenden Person. Wir Linkshirnextremist_Innen halten es jedoch für wünschenswert, dass der betanzte Teil der Musik auch in den Bewegungen des Abspackenden wiederzuerkennen ist.
b.) Es ist hierbei nicht erforderlich, dass direkt auf den Rythmus getanzt wird, auch der Offbeat-Rythmus erfüllt die Erfordernisse. Ein gewisses Rythmusgefühl sollte in den Bewegungen des abspackenden Tanzenden jedoch erkannt werden können. Immerhin lernt man schon in Grundschulen oder Kindergärten, wie man auf einen Takt klatscht. So schwer sollte das also nicht sein.
c.) Ergibt das rythmusferne Abgespacke eines Tänzers einen gewissen optisch-künstlerischen Gesamteindruck, so ist dies zwar nicht direkt mit dem Gebot der Notwendigkeit des Rythmus, wie in §5a und $5b beschrieben, vereinbar, soll aber doch als besonders individueller Ausdruck der Tanzfreiheit verstanden werden, und ist somit positiv zu betrachten.

§6 Grundkontrolle des eigenen Körpers
Fehlt einem abspackenden Tänzer die Grundkontrolle seines eigenen Körpers beim Abspacken so sehr, dass er ständig Gefahr läuft andere Tänzer unabsichtlich zu verletzen, so sollte er zum Wohl der anderen tanzenden Abspacker davon Abstand nehmen, auf einer vollen Tanzfläche tanzen zu wollen.

§7 Charakterliche Eignung zum Tanzen
a.) Ist ein tanzender Abspacker bei seinem Tanz auf der Tanzfläche vorrangig darauf aus, andere abspackende Tänzer zu verletzen oder zu nerven, muss er als charakterlich ungeeignet zum Tanzen gelten, und sollte der Tanzfläche fernbleiben.
b.) Obwohl z.B. Pogo ein individuellerer Tanzausdruck als z.B. Discofox ist, kann aus ethisch-moralischen Gründen keiner der beiden Tanzstile generell bevorteilt werden. Pogende Leute sollten also besser nur in andere pogende Leute pogen, und nicht die Discofoxler absichtlich umrennen, so sehr diese sie auch nerven mögen.
Pogen die pogenden Leute doch Discofoxler um, gilt §7a.

§8 Alternative Tanzflächennutzung
a.) Die Tanzfläche ist zum Tanzen da, gerne auch zum Abspacken, weil es sich hierbei um eine Unterform des Tanzens handelt. Eine alternative Nutzung ist nicht wünschenswert.
b.) Die Tanzfläche ist nicht dazu gedacht, damit zwei Besoffene, mit Bier und Zigarette in der Hand, sich brüllend darauf zu unterhalten versuchen.
c.) Die Tanzfläche ist nicht dazu gedacht, mit dem Handy zu telefonieren.
d.) Die Tanzfläche ist nicht dazu gedacht, miteinander Sex zu haben. Jedenfalls nicht in den meisten Lokalitäten.
e.) Die Tanzfläche ist nicht dafür gedacht, planlos auf ihr herumzustehen, und "Elfrieeeede!!! Elfrieeeede Wo Bist Du??" zu rufen.


§9 Gogotanzen ist suspekt
a.) Das Tanzen von sogenanntem Gogo betrachten Linkshirnextremist_Innen mit Mißtrauen, da der sogenannte "Tanz von Gogo" als prinzipiell dazu geeignet gelten muss, den Tänzer oder die Tänzerin des Gogo sexuell zu objektifizieren.
b.) Trotzdem ist das freiwillige Tanzen von Gogo natürlich ein Ausdruck der Freiheit des Tanzes der Person, und muss somit erlaubt bleiben.
c.) Kontrolliertes Abspacken eignet sich hervorragend zum Tanzen von Gogo.
d.) Discofox und Pogo eignen sich eher nicht.
e.) Das Tanzen von Gogo in der Gothicszene gewidmeten Tanz- und Abspsacklokalitäten, ist mit sehr vielen stilistischen Fußangeln verbunden, und sollte unterlassen werden. Die extrovertiertesten Exemplare der Gothicszene neigen zu Gogotanz, leider aber auch zu einem Kleidungsstil, der Gogotanz unmöglich macht, oder ihn zumindest dämlich aussehen lässt. Es passen nur eine gewisse Anzahl Reifröcke in einen kleinen Käfig.
f.) Menschen die ein mittleres Gewicht stark überschreiten, sollten nicht auf Boxen oder Tischen tanzen, die nicht dafür ausgelegt sind, mehrere Zentner sich bewegenden Gewichts auch auszuhalten. Oft können diese Personen auf Gogotanzstellen zu ebener Erde ausweichen, und das sollten sie auch tun.

04.05.2010

Namenswitze-Manifest

I. Generelles

1.) Namenswitze sind doof und kindisch und werden von Linkshirnextremist_Innen abgelehnt.

2.) Namen legt man sich in den seltensten Fällen selbst zu, und meistens wurden alle Witze über den Namen eines erwachsenen Menschen bereits in seiner Schulzeit gemacht.

3.) Allein schon durch die, aus den in Artikel I Absatz 2 enthaltenen Wahrheiten hervorgehenden Implikationen, sind somit die meisten Witze über Namen chronisch unlustig, weil sie naheliegend sind und sich aufdrängen.

4.) Namenswitze abzulehnen, hat somit nicht primär etwas damit zu tun, die potenziell zu bewitzelnde Person mit mehr Respekt zu behandeln, sondern weil Namenswitze generell schon nicht witzig sind.

5.) Auch wenn gewisse Personen des öffentlichen Lebens potentiell witzige Namen haben, und aus linkshirnextremistischer Sicht keinen (oder nur wenig) Respekt verdienen, ist es unter der Würde von Linkshirnextremist_Innen, naheliegende Namenswitze zu machen.

6.) Jemanden an die Hänseleien seiner Schulzeit zu erinnern, erachten wir als in höchstem Maße unfair.

II. Ausnahmen

1.) Namenswitze, die auf dem Namen von Organisationen oder Firmen basieren, sind weiterhin erlaubt, weil Organisationen und Firmen sich nicht an ihre Schulzeit erinnern können.

2.a) Durch eigenverschuldete Defizite oder Errungenschaften erworbene Spitznamen sind auch bei Personen weiterhin erlaubt, weil sie kein plattes Wortspiel sind, sondern eine Meinungsäußerung darstellen.

2.b) "Westerwave", "Blockierse Thierse" und "Zensursula" sind also weiterhin erlaubt, weil sie wie in Artikel II Absatz 2.a beschrieben auf den eigenverschuldeten Defiziten oder Errungenschaften der bezeichneten Personen fußen.

2.c) "Schwesterwelle" bleibt verboten, weil es auf die Homosexualität des Bezeichneten anspielt, und Homosexualität ist weder eine Errungenschaft noch ein Defizit.

III. Weiterführendes

1.a) In weiteren Manifesten kann das Verhalten gegenüber sogenannten "Aussehenswitzen" festgelegt sein.
Obwohl Roland Koch aussieht, wie er aussieht, kann er kaum etwas dafür. Darüber sollte man keine Witze machen.

1.b) Dass er ist, wie er ist, ist seine Schuld, daher darf man darüber Witze machen.

30.04.2010

Verhaltenstips für den 1. Mai

Dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit der Presse und der Polizei ist die Öffentlichkeit gewarnt: Am morgigen 1. Mai werden wieder kinderfressende linke Chaoten raubend, mordend und brandschatzend durch die Städte ziehen (siehe Bild 1). Möglicherweise wollen sie sogar weinende Nazis durch die Straßen jagen.


Abb.1: Terror-Aufruf

Wir raten daher allen, die es morgen nicht vermeiden können, das Haus zu verlassen, dies zum eigenen Schutz nur in größeren Gruppen zu tun (siehe Abb. 2)


Abb.2: So machen Sie es richtig. (Quelle: flickr/kellerabteil)

Offizielles Getränk der Revolution

28.04.2010

Freitagstexter: Die Siegerehrung

Trommelwirbel, Tusch (wahlweise auch die ersten Takte von "Also sprach Zarathustra") ... - es ist soweit: Die feierliche Übergabe des Freitagstexter-Pokals an den frischgekürten Sieger.

Zunächst aber erst einmal neben dem Dank an alle Teilnehmer ein erneutes Lob der Prokrastination: Die Hälfte der Beiträge trudelte in den letzten zwei Tagen ein, so daß die Entscheidung am Ende doch noch sehr schwer und sehr eng wurde. Aus diesem Grund wurden gleich zwei dritte Plätze vergeben: Kopf an Kopf liegen

mo mit
nachdem die braut von der engen beziehung ihres verlobten zu ihrer besten freundin erfuhr, überarbeitete sie noch einmal das dekorationskonzept der hochzeit.

und sanczny mit dem kurz vor dem 1. Mai naheliegenden Beitrag
Ein Linksruck geht durch das floristische Berlin: Subversive Regale bringen den Blumenhandel zum Erliegen

Auch bei Platz 2 fiel die Entscheidung schwer, deshalb gibt es auch zwei Silbermedaillen. Diese gehen an den allerersten und an den auf-allerletzten-Drücker- Teilnehmer, nämlich

Michael
Der letzte Porzellanladen hatte sich dem Druck von "auf alles 20% Praktiker/Obi" beugen müssen. Traurig trottete der Elephant in den kleinen Blumenladen an der Ecke...
- hiermit wird insbesondere die Verknüpfung von knallharter Kapitalismuskritik und Tiercontent gewürdigt -

sowie an

order_by_rand
Imam behält recht. Schäden der Aktion Boobquake größer als befürchtet.
für das ausgelöste Zwerchfellbeben und die Aktualität des Beitrags, auch wenn die Aktion Boobquake möglicherweise nicht jedem ein Begriff ist.

Am Ende fiel die Entscheidung für den Sieger aber dann doch sehr leicht, denn dieser erzielte unübertroffene Werte auf dem Rofl-O-Meter. Hinter dem auf den ersten Blick unscheinbaren Post von

marax79
http://twitpic.com/1iqhz5
verbarg sich nämlich folgendes:


(was außerdem einen Extrapunkt für das Layout verdient).

Herzlichen Glückwunsch also an den hochverdienten Sieger, und hier ist dein Pokal. Schön drauf aufpassen und nicht fallenlassen! (Und teile uns bitte baldmöglich mit, wo er das nächste Mal vergeben wird, da sich hinter deinem Link offenbar kein Blog verbirgt.)

27.04.2010

Kurze Störung

Bitte später wiederkommen. Für Detailverliebte: Anscheinend gibts ein Problem bei Blogspot, das dazu  führt, dass derzeit einzelne Blogseiten nicht direkt angesteuert werden können. Wir sind sicher, dass es bald behoben sein wird und ruhen uns solange für die Revolution aus.
Entwarnung: Die Störung konnte behoben werden, mit der Revolution kann es nun nicht mehr lange dauern. Wie ja auch unser Mit-Linkshirnextremist Pantoffelpunk gerade sehr schön begründet hat.

23.04.2010

Biermanifest

Wie sicher niemandem entgangen sein dürfte, war heute nicht nur Freitagstexterfreitag, der Tag eines legendären 6:1 von St. Pauli gegen Koblenz und Welttag des Buchs völlig überholten und überflüssigen Holzmediums, sondern auch der "Tag des deutschen Bieres".
Linkshirnextremisten haben natürlich nichts gegen Bier, im Gegenteil. Da wir aber gegen deutsch ebensoviel haben wie dagegen, unseren Bierkonsum auf einen einzigen Tag im Jahr zu beschränken, ist mal wieder ein Manifest fällig.

§1 Natürlich gibt es auch gutes, sogar köstliches Bier aus Deutschland.
§1.1 [Wegen allzu unsubtiler Schleichwerbung gestrichen.]
§1.2 Ebenso gibt es untrinkbare Flüssigkeiten, die vermutlich nur deshalb noch als "Bier" verkauft werden dürfen, weil die Verbraucherschutzverbände von den Herstellern bekannter Punkerbrausemarken und bayrischen Weiß"bier"fabrikanten mit großen Gratiskontingenten bestochen werden.

§2 Gutes, sogar köstliches Bier gibt es aber auch woanders.
§2.1 Guckt zum Beispiel mal bei Google Maps nach "Pilsen".
§2.2 Oder macht mal eine Geschmacksknospenbildungsreise nach Prag.
§2.3 Und sogar Guiness kann manchmal ganz lecker sein.

§3 In Deutschland erfunden wurde das Bier schon mal gar nicht. Die ersten Belege für Bier sind aus Mesopotamien und Ägypten bekannt.
§3.1 Zeugen, die Auskunft über die damalige Bierqualität geben könnten, sind allerdings samt und sonders nicht mehr am Leben.
§3.2 Das sollte mißtrauisch machen.

§4 Linkshirnextremisten scheißen aus den genannten Gründen auf den "Tag des deutschen Bieres".
§4.1 Wir trinken Bier, wann es uns paßt und schmeckt.
§4.2 Und halten uns dabei nicht an national bornierte Grenzen, sondern lassen uns von unserem hochentwickelten Geschmackssinn leiten.
§4.3 Unsäglichkeiten wie Berliner Weiße oder Altbierbowle sind ein Fall für den Bierschutzverein.
§4.3.1 Alster eigentlich auch, unterliegt an heißen Tagen aber einer Ausnahmegenehmigung.

§5 Unser höchster Feiertag ist der Internationale Kampftag des Bieres.
§5.1 Auch dieser findet statt, wann immer es uns paßt und schmeckt.

§6 Prost!

22.04.2010

Freitagstexter



Wieder einmal ein grandioser Erfolg des Linkshirnextremismus auf seinem unaufhaltsamen Siegeszug um die Welt: Wir (in Person der amtierenden Manifestmanifestbeauftragten Broca-Areal) haben den Freitagstexter gewonnen, der letzte Woche von Impactsuspect veranstaltet wurde.
Somit liegt nun die Verantwortung für die Weitergabe des altehrwürdigen Wanderpokals in unseren unzuverlässigen Händen. Ist aber zum Glück gar nicht schwer:

Da unten seht ihr ein mit viel Liebe und Sorgfalt ausgewähltes Bild. Euer Teil ist es nun, eine passende oder unpassende, gereimte, ungereimte oder sonstwie geartete Bildunterschrift zu finden (und diese mittels der hierfür vorgesehenen Kommentarfunktion auch mitzuteilen). Mehrfachvorschläge sind erlaubt und erwünscht, Einsendeschluß ist Mittwoch, 12 Uhr - und zwar, als kleine Abweichung vom üblichen Reglement, 12 Uhr Mitteleuropäische Normalzeit*. Wir lassen uns schließlich nicht von der Frühaufsteherdiktatur auf der Nase rumtanzen!

Am Mittwoch entscheiden wir dann mittels heftigen Flügelkämpfen, per Abstimmung oder schlichter Autokratie der amtierenden Manifestmanifestbeauftragten, welcher Beitrag der treffendste, schrägste, linkshirnextremste, lachkrampfauslösendste - kurzum: der preiswürdigste ist. Der Sieger oder die Siegerin erhält dann nicht nur einen formschönen Pokal, sondern auch den Auftrag, das Ganze dann ab nächsten Freitag bei sich im Blog stattfinden zu lassen. Wer keinen Blog hat, darf natürlich auch teilnehmen und möge im Fall eines Sieges einen Blog seiner oder ihrer Wahl um Asyl bitten.

Eine Übersicht der bisherigen Sieger gibt es unter diesem Link.

In linkshirnextremistischer Sache: Da dies hier ein Kollektivblog ist, habe ich überlegt, ob auch Linkshirnextremisten teilnehmen dürfen. Nach eingehender Beratung via Twitter lautet die salomonische Lösung: Erstmal nicht, wenn aber die Beteiligung bis Dienstag sehr zu wünschen übriglässt, dann ja.** Auf jeden Fall zählt bei der Entscheidung einzig und allein die Qualität der Beiträge, großes Linkshirnextremistenehrenwort.

UPDATE: Wir schreiben Dienstag, den 27.4., und bisher haben sich sieben acht Beiträge angesammelt. Nicht, daß die nicht schön wären, aber ein bißchen mehr Qual der Wahl wäre natürlich schöner. Daher dürfen sich jetzt auch linkshirnextremistische Mitblogger in den Endspurt einmischen. Alle anderen sind natürlich ebenfalls weiterhin aufgefordert, ihr Kreativstes zu geben.

*Also dann, wenn auf euren Uhren fälschlicherweise 13 Uhr steht.
**Die meisten hier sind ja multiple Persönlichkeiten mit mindestens noch einem weiteren Blog, so daß im Fall des Falles der Gedanke des Wanderpokals darunter nicht leiden würde.


Nun aber zur Hauptsache, dem zu kommentierenden Bild:



DURCHSAGE: Hier geht's zur Siegerehrung.

Linkshirnextremismus deine Witze, ein Manifest

§1 Linkshirnextremisten und Linkshirnextremistinnen machen grundsätzlich nur gute Witze.
§1.1 Witze über Randgruppen sind meistens nicht wirklich witzig. Allerdings gibt es Ausnahmen: katholische Bischöfe, SPD-WählerInnen oder Steuerberater gehören dazu.

§2 Witze, die älter als 5 Re-Tweets sind verlieren ihr humoristisches Potential exponentiell mit jedem weiteren Tweet. Spätestens beim Faktor 12 ist es vorbei.

§3 Humor ist wenn man trotzdem lacht.

§4 Leute als »Nazi« zu bezeichnen ist generell nicht witzig, sondern falsch. Es sei denn es sind Nazis, dann ist es aber traurig. Wer Nazi ist entscheidet im Zweifelsfall eine paritätisch besetzte Kommission.

15.04.2010

Liebeserklärung an alle Linkshirnextremistinnen I

Egal, was ich sagen möchte, meistens hat es jemand anders schon besser gesagt, als ich es selbst je könnte. In diesem Fall "Heiter bis Wolkig"



:-*

Phobiemanifest 0.0.0.1.0.1

§1 Wir alle haben Phobien.
§1.1 Das schließt Flamingophobie, Elurophobie und Enophobie aus.
§1.1.1 Die Absage an Flamingophobie, Elurophobie und Enophbobie schließt die Forderung nach Flamingophilie, Elurophilie und Enophilie ein.

§2 Die Macht der Frühaufsteherdiktatur zeigt sich darin, dass es keine Phobie vor Weckerklingeln und/oder früh aufstehen sowie Montagen gibt.
§2.1 Da haben wir was gegen.
§2.2 Nach der linkshirnextremistischen Revolution wird es ebenjene Phobien geben.

§3 Besondere Solidarität gilt den Betroffenen der der Epistemophobie, sowie der Erythrophobie, weil die einen unsere Manifeste nicht lesen und die anderen unseren Blog nicht angucken können.

14.04.2010

1. Entwurf: Männermanifest

§ 1. Wie Katzen, Flamingos, weichgekochte Frühstückseier und Rotwein haben auch Männer ein Recht darauf, zu existieren
§ 1.1. Außer sie nerven, zum Beispiel durch das Verschicken von Spam, hartnäckigem Frühaufsteherterror oder sonstigen unlinkshirnextremistischen Aktivitäten, wegen denen sie zur Strafe nach der Revolution theoretisch erschossen werden können.

§ 2. Männern wie Frauen ist es verboten, anderen Leuten auf die Nerven zu gehen. Dazu zählt es auch, Sätze zu äußern, die mit "Ich als Frau (und Mutter)..." oder "Ich als Mann (und Vater)..." beginnen.

§ 3. Männerdiskriminierung gehört sich nicht und ist deswegen verboten. Als Diskriminierung des männlichen Geschlechts oder derjenigen, die sich dazuzählen, gilt es ganz ausdrücklich nicht, wenn sich jemand, egal ob Mann, Frau oder Flamingo, über Shortsträger, Ballonmützenträger, Sandalenträger oder Goldkettchenträger lustig macht.

###wird fortgesetzt###

Manifestmanifest

§1 Als orthodoxe Undogmatiker lehnen wir Linkshirnextremisten einengende Manifeste grundsätzlich ab.
§2 Selbstverständlich auch dieses.

07.04.2010

Unser Verhältnis zu Hippies, Polizei und Gewalt

Da eine theoretische Bewaffnung, Gewaltverherrlichung und am Ende die Revolution mit Hippies und ihrer grundsätzlichen Ablehnung von Gewalt einfach nicht zu machen ist, lehnen Linkshirnextremisten Hippies ab.

Ganz anders sind da die deutschen Polizeibeamten, die Gewalt in der Regel nicht ablehnen oder sie sogar ganz dufte finden - leider verkloppen sie jedoch im Normalfall keine Nazis, Außenminister, Wirschaftsbosse oder Schlagerfuzzis sondern Linkshirnextremisten. Darum lehnen wir selbstverständlich auch Polizeibeamte ab.

Die folgende Kapelle hat diese Geisteshaltung bereits vor der Gründung der Linkshirnextremisten erfasst und musikalisch sowie visuell in Szene gesetzt, wofür ihr nachträglich der Orden "Held der Musik" verliehen werden sollte:



Wer ist hier der oder die Ordenverleihungsbeauftragte?

01.04.2010

Vorläufiges Aprilscherz-Manifest

1. Aprilscherze sind nicht lustig
2. Aprilscherze sind daher verboten
3. Wer trotzdem welche macht, wird theoretisch erschossen
---wird fortgesetzt---

31.03.2010

Keine Katze

Wir Linkshirnextremisten mögen auch Rabenviecher, wenn sie niedlich sind, so isses ja nicht

28.03.2010

Sensationsfund: Vernünftiger CDU-Politiker entdeckt!

Aufgrund von sommerzeitbedingtem Jetlag fällt das eigentlich dringend nötige Antisommerzeitmanifest leider aus.

Dafür können wir an dieser Stelle einen Sensationsfund präsentieren, auf den linkshirnextremistische Forscher bei einer Expedition ins Bergische Land stießen:

Herbert Reul, CDU, MdE.

Anti-Spam-Manifest

§1.1 Wir haben keine Verwendung für Viagra, weder für echtes, noch für nachgemachtes.
§1.2 Unser Sexleben funktioniert auch ohne Doping gut.

§1.3 Sollten wir doch Verwendung dafür haben, wenden wir uns an unseren Arzt oder Apotheker.

§2 Das gleiche gilt für Penisverlängerungen, Brustvergrößerungen, Nasen-OPs oder andere aus medizinischer Sicht unnütze medizinische Eingriffe.

§3.1 Wir lehnen die sinnlose Konsumgesellschaft ab, und haben daher auch keine Verwendung für nachgemachte teure Uhren, auch wenn diese billig sind.

§3.2 Das Schmücken mit teuren kapitalistischen Statussymbolen ist sowieso schon panne.

§3.3 Das Schmücken mit billigen Plastikdingern, die halbwegs so aussehen wie teure kapitalistische Statussymbole, ist einfach nur armselig.

§3.4 Obwohl wir jedem Menschen sein Recht darauf einräumen, armselig zu sein, nehmen wir dasselbe Recht bewußt nicht in Anspruch.

§3.5 Es sei denn wir nehmen es in Anspruch, aber dann ebenso bewusst.

§4.1 Wir haben auch mit Sicherheit keine tote reiche Tante in Afrika, die König von Nigeria ist, und uns "lotts of mony" hinterlassen hat.

§4.2 Hätten wir eine solche Tante, hätten wir sie schon zu Lebzeiten davon überzeugt, dass sie ihr ganzes Geld dem Hilfswerk für streunende Katzen spendet.

§4.3 Oder wenigstens den Delphinen.

§5.1 Wenn einer amerikanische Touristin in Afrika all ihr Geld gestohlen wurde, sind wir nicht die richtige Anlaufstelle, um zu helfen.

§5.2 Wir kaufen auch keine Ehefrauen im Ausland.

§5.3 Wir überweisen GAR kein Geld ins nicht-linkshirnextremistische Ausland, auch wenn wir eine noch so rührselige Geschichte per rechtschreibbefehlerter eMail geschickt bekommen.

§6 Wir wollen auf Social Media Plattformen weder:

- Geld verdienen

- Geld ausgeben

- lernen, wie man täuschend echtes Geld zu hause macht

- über die Gefahren von Kettenbriefen informiert werden

- überhaupt Scheiß-Kettenbriefe bekommen

- irgendwas mit eBooks machen und stinkereich werden

- sonst irgendwie mit Werbung oder anderen Zeitfressern bombardiert werden

§7.1 Doppelpostings gehören verboten.

§7.2 Es sei denn Running-Gags.

§7.3 ...wenn sie lustig sind.

§7.4 Ständig einen "Newsletter" zu bekommen, der für eine der unter §1-§6 aufgeführten Sachen wirbt, ist weder ein Running-Gag noch lustig.

§8.1 Menschen oder elektronische Apparaturen, die uns oder andere Menschen mit den unter §1-§6 aufgeführten Dingen - oder mit anderen nervigen Dingen - nerven, können nach Art und Weise des lokalen linkshirnextremistischen Dosenfleischbeauftragten bestraft werden.

§8.2 Das Strafmaß kann vom lebenslangen Ausschluss von allen öffentlichen, halböffentlichen, privaten und sonstigen Kommunikationskanälen, bis zur persönlichen Entschuldigung bei allen bisherigen Spam-Opfern des Täters variieren. (Siehe §9)

§9.1 Die verurteilten Spammer müssen im Falle einer Verurteilung zur Entschuldigungsstrafe persönlich an den Wohnsitzen der Geschädigten vorstellig werden.

§9.2 Sie müssen sich glaubhaft ehrlich entschuldigen, und einen angemessenen Strauß Blumen und/oder Pralinen dabei haben.

§9.2b Gebäck mit Rosinen oder beliebiges mit Zimt sind keine Pralinen.

§9.3 Die Strecke von einem Geschädigten zum nächsten muss der Verurteilte Spammer zu Fuß zurücklegen.

§9.4 Die Geschädigten muss der Spammer in alphabetischer Reihenfolge aufsuchen.

§9.5 Keiner der Geschädigten darf an Feiertagen, am Wochenende oder vor 14 Uhr aufgesucht werden.

§9.6 Hat der Spammer keine kompletten Unterlagen zu allen gespammten eMailadressen mehr, muss er statt dessen alle Internetnutzer aufsuchen und sich wie unter §9.1 - §9.5 geregelt bei ihnen entschuldigen.

§9.7 Die Strafe ist erst abgegolten, wenn alle Geschädigten eine Unterschrift geleistet haben, dass sie dem Spammer verzeihen, und glauben, dass er sich bessert.

§9.8 Die Kosten, die durch die Unterschriftensammlung entstehen trägt der Spammer.

§9.9 Sollte der Spammer diese Strafe bis zu seinem natürlichen Lebensende nicht vollendet haben, kann ihm mit lebensverlängernden Maßnahmen zu mehr Zeit verschafft werden, solange genug Ressourcen dafür übrig sind.

§10 Spammer, die eMails mit dem Absender "Ich", "Me", "I myself" oder "Deine Mudder" verschicken, können alternativ einen lustigen Hut aufgesetzt bekommen, und ausgelacht werden.

27.03.2010

Das Putz-Manifest

1 Kernthesen

§ 1.1 Putzen, das sind die anderen.
§ 1.2 Alle Flamingofedern werden von den Flamingos selbst gereinigt.
§ 1.3 Wer stinkt, muss hinten sitzen.
§ 1.4 Bis alle stinken, dann wird ein Stuhlkreis gebildet und sich wieder vertragen.
§ 1.5 Als Putzmittel geeignet ist, was die Umwelt nicht unnötig belastet.
§ 1.6 Als Putzmittel gilt, was Spaß macht und schmeckt.

2 Kehrwoche

§ 2.1 Nach der Revolution wird die Kehrwoche ausgesetzt, bis eine weitere Stabilisierung der Lage erreicht ist.
§ 2.1.1 Ist eine Stabilisierung eingetreten, wird abgestimmt, ob eine Kehrwoche nötig ist.
§ 2.1.2 Die Alternativen zur Kehrwoche sind: "Lass liegen, tritt sich fest" und "Haus verliert nichts".
§ 2.1.3 Wird die Wiedereinführung der Kehrwoche nicht beschlossen, haben Schwaben ein Anrecht auf kostenfreie Therapie und freies Geleit in einen verschmutzten Bereich ihrer Wahl, den sie danach turnusgemäß reinigen dürfen.
§ 2.2 Wird die Wiedereinführung der Kehrwoche beschlossen, ruhen die Reinigungsarbeiten so lange, bis der Putzmessias eingetroffen ist.
§ 2.3 Der Putzmessias kennt alle Folgen von Monk auswendig.
§ 2.4. Der Putzmessias wird allen Kehricht auffegen und die nachrevolutionäre Gesellschaftsform von allen Reinigungsarbeiten entlasten.

3 Leibwäsche

§ 3.1 In postrevolutionären linkshirnextremistischen Gemeinschaftseinrichtungen ist in Leibwäsche ein Namensschild einzunähen.
§ 3.1.1 Ist kein Namensschild zur Hand oder der Name des Leibwäscheträgers unbekannt, kann auch ein Kaugummi eingeklebt werden.
§ 3.1.2 Alternativ kann auf Leibwäsche auch ganz verzichtet werden.
§ 3.2 Die Leibwäsche kann mit dem Schnabel oder in der Autowaschanlage vorgenommen werden.
§ 3.2.1 Sollte nach der Revolution das Betreiben von Autowaschanlagen aufgegeben werden, werden sie durch reinigende Bäder im Mondschein ersetzt.
§ 3.3 Bei politischer Betätigung sowie in den Bereichen PR und Frühappell ist eine frische weiße Weste anzulegen.
§ 3.3.1 Verfärbt sich die Weste schwarz, sollte umgehend eine Fluchtbewegung gegen die Windrichtung einsetzen.

4 Wahl der Reinigungsmittel

§ 4.1 Die älteste anwesende Frau jeder Putzgemeinschaft gilt putzechnisch als entmündigt.
§ 4.2. Entscheidungen über das anzuwendende Putzmittel trifft jeweils der jüngste anwesende Knabe.
§ 4.2.1 Sollte der Knabe noch nicht über verbales Äußerungsvermögen verfügen, bedeutet er durch Interesse an einer Verpackungseinheit, welches Putzmittel für die Kehrwoche oder die Leibwäsche anzuwenden ist.
§ 4.3 Geeignete Putzmittel im Geiste der Revolution sind: Yakbutter, Flamingofedern, Treiberameisen, Seidenschals, Trennkostratgeber, Holzstöckchen, Eiswürfel und Met*.

*Bis die Sachlage vollständig geklärt ist, ob Mett oder Met geeigneter ist, kann beides verwendet werden

25.03.2010

Das proprokrastinistische Manifest

1 Definition

1.1 Prokrastination bezeichnet das Aufschieben zu erledigender Arbeiten durch die Beschäftigung mit interessanteren Dingen. (Eine umfangreichere, aber diskriminierende Definition findet sich bei Wikipedia.)
1.2 Zum Beispiel durch zielloses Herumstöbern bei Wikipedia. Oder das Verfassen von Wikipedia-Artikeln über Prokrastination.
1.3 Oder Twittern.
1.4 Oder das Verfassen weltverbessernder Manifeste.

2 Phänomenologie

2.1 Daß insbesondere intelligente, vielseitig interessierte Menschen mit Abneigung gegen den verhängnisvollen bürgerlichen Arbeitsfetisch zum Prokrastinieren neigen, geht aus dem Gesagten hervor.
2.1.1 Mit anderen Worten, die tendenziell sympathischeren Mitmenschen mit Talent zum Linkshirnextremismus.
2.2 Großmeister der Prokrastination darf sich nennen, wer für das Aufschieben mehr Energie aufwendet, als für das Erledigen der ursprünglichen Arbeit nötig wäre.
2.3 Prokrastination gab es schon vor dem Internet. Zu diesem Zweck wurde das Kreuzworträtsel erfunden.
2.4 Durch das Internet ist Prokrastinieren jedoch sehr viel einfacher geworden.
2.4.1 http://www.bananario.de/onlinegames/tetris/tetris.php
2.4.2 http://www.jetztspielen.de/spiel/bubble-shooter.html
2.4.3 http://www.scinexx.de/dossiers.html
2.4.4 http://mrdoob.com/projects/harmony/
2.4.5 http://www.youtube.com/results?search_query=katzen+&search_type=&aq=f
2.4.6 http://worlds-highest-website.com/de
...
2.4.n http://www.reset.ch/index.html

3 Pro Prokrastination

3.1 Daß Prokrastination etwas Gutes ist, geht schon aus ihrem Namen hervor. Wörtlich übersetzt lautet der Begriff „für morgen“ – kann es also ein nachhaltigeres Tun und Denken geben als zu prokrastinieren?
3.2 Ohne Prokrastination wäre die Welt um viele Schöpfungen kreativer Geister ärmer.
3.2.1 Denn nichts fördert den kreativen Schaffensprozeß mehr als ein dramatisch näherrückender Abgabetermin
3.3 Bei ausreichender linkshirnextremistischer Grundlage (siehe 2.1) fördert die Kombination von Internet und Prokrastination das Allgemeinwissen ganz ungemein.
3.4 Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Leute prokrastinieren würden, statt „nur ihre Pflicht“ zu tun.

23.03.2010

Sehr viel Katze

Warnhinweis für Migränepatienten: Sollten Sie gerade an einem akuten Anfall leiden, verschieben Sie das Ansehen dieses Videos lieber auf morgen. Die Linkshirnextremisten wünschen bis dahin gute Besserung.

21.03.2010

Manifest wider die Flamingophobie

§ 1 Die einzigen terrestrischen*) Lebewesen, denen Rosa bzw. Pink gut steht, sind Flamingos.

§ 2 Ausnahmen existieren nicht – nicht einmal für Whoopi Goldberg in „Star Trek“.

§ 3 Also erst recht nicht für schwuLesBiscHeterosexuelle**) Normalsterbliche.

§ 4 Wer etwas anders glaubt, möge vor Verlassen des Hauses unbedingt noch mal in den Spiegel schauen.

§ 5 Daß viele weibliche Wesen insbesondere vor, aber auch nach der Pubertät sowie eine sehr kleine Minderheit schwuler Männer anderer Meinung sind, ändert nichts an der Gültigkeit der §§ 1-4.
§ 5.1 Über die Definition „weiblich/männlich“ wird an geeigneter Stelle weitergezankt.
§ 5.2Und darüber, daß Homophobie grundsätzlich scheiße ist und was das mit der Farbe Rosa zu tun hat (oder nicht), halten die Linkshirnextremisten einen Dauerfernlehrgang ohne Enddatum via Twitter ab.

§ 6 Die §§ 1-5 sind das Gegenteil einer Rechtfertigung von Homophobie unter dem Vorwand einer Abneigung von Pink.
§ 6.1 Solcherlei zeugt vielmehr von einem veralteten Wissens- und Meinungsstand, in dem rosa noch mit „weiblich“ statt mit flamingisch assoziiert wird.
§ 6.2 Um die Aufklärung der tendenziell frauenfeindlichen Hintergründe dieses Irrtums kümmert sich der Verschwörungsbeauftragte der Linkshirnextremisten.
§ 6.3 Daß die §§ 1-6 als flamingophob getarnte homophobe Äußerungen nicht rechtfertigen, liegt auf der Hand.
§ 6.4 Daß die Ablehnung von Rosa/Pink auch eine originäre, nicht-homophobe Flamingophobie nicht rechtfertigt, sollte schon in § 1 klargeworden sein.

§ 7 Für Modetrends verantwortliche Beschäftigte in Haute & Basse Couture, Medien und Klamottenverkauf, die zum tausendsten Mal Pink zum neuen „Muß“ erklären, werden theoretisch erschossen.
§ 7.1 Oder dahin geschickt, wo die Frühaufsteher wachsen.

§ 8 US-Präsidenten, denen es nicht gelingt, ihre minderjährigen und somit urteilsunsicheren Töchter am Tragen von rosa Kleidern zu hindern, dürfen sich nicht wundern, daß ihre Autorität auch auf anderen Gebieten leidet.

*) Bei Lachsen, Krabben etc. macht das nichts aus, da man sie ohnehin nur unmittelbar vor dem Verzehr zu Gesicht bekommt.
**)Wer sich hier noch nicht mitgemeint fühlt, möge sich melden, seine/ihre/whatsoever Selbstdefinition wird umgehend an das nächstgelegene Institut für Geschlechterforschung weitergeleitet.

18.03.2010

Verschwörungs-Manifest

§1 Die Existenz von Verschwörungen ist wahrscheinlich.

§2.1 Wir sind nicht paranoid!

§2.2 Nur weil wir paranoid sind, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter uns her sind.

§2.3 Im Gegenteil: Wenn wir tatsächlich paranoid sind - wie SIE behaupten - dann sind wir allein durch unser Krankheitsbild wachsamer, und uns fällt eher auf, wenn was nicht stimmt.

§3 Die deutsche Hauptstadt ist Bielefeld. Bielefeld ist eine Erfindung. Wo die deutsche Hauptstadt ist, interessiert uns gar nicht.

§4.1 Es gibt keine geheimen Versuchskrankenhäuser in der Kanalisation.

§4.2 Ich hab mir nämlich mal in die Hand geschnitten, als ich auf Besuch in Hamburg war, und trotz langen Suchens in der Kanalisation kein Krankenhaus gefunden.

§4.3 SIE sind dran schuld, dass ich mir in die Hand geschnitten habe.

§4.4 SIE sind auch dran schuld, dass sich die Verletzung entzündet hat, weil ich in der Kanalisation ausgerutscht bin.

§5.1 Die Mondlandung ist passiert. Warum sonst sollte Buzz Aldrin nach all den Jahren noch sauer sein?

§5.2 Die Russen waren aber wahrscheinlich auch da, und haben die Landezone der Amerikaner so manipuliert, dass es aussieht, als hätten die Amerikaner alles nur gefälscht.

§5.3 Die Nazis haben den Russen dabei geholfen.

§5.4 Dabei haben sich die Mondbewohner mit einer Erkältung angesteckt, und sind ausgestorben.

§5.5 Den Russen ist das bis heute peinlich, darum schauen sie verwirrt, wenn man sie darauf anspricht!

§6 Dieser Paragraph wurde gelöscht, weil IHR DIE WAHRHEIT DOCH GAR NICHT VERTRAGEN KÖNNT!

§7 Der Treibhauseffekt wird von einer riesigen hohlen Glaskugel verursacht, welche die Chinesen um die Erde gebaut haben.

§8.1 Die Zahl "1" taucht überall auf, wo schlimme Dinge passieren.

§8.2 Seltsam, oder?

§8.3 Und die 1 ist die einzige Zahl deren Quersumme auch 1 ist.

§8.4 Somit ist die 1 gleich zwei mal 1.

§8.5 ...also 2. Ich könnte ewig so weiter machen!

§9 Bilderbücher verschwören sich, um Zeichentrickfilme für immer zu zerstören!

§10 siehe §2.1!


LOLCAT: psychic by ~Mjag on deviantART

17.03.2010

Fußballmanifest

§ 1 Fußball ist essentieller Bestandteil eines erfüllten linkshirnextremistischen Daseins,
§ 1.1 – weil die samstägliche Bundesliga-Schlußkonferenz im ARD-Hörfunk das Signal zum Aufstehen darstellt.
§ 1.2 – weil es keinen besseren Anlaß für Flügelkämpfe gibt als Differenzen über den jeweiligen Lieblingsverein.
§ 1.3 – weil es der einzige Breitensport ist, der den meisten Teilnehmern nicht mehr abverlangt als den Parcours Klo – Kühlschrank (Bier!) – Sofa in der Halbzeitpause.
§ 1.4 – weil die Nationaltrainerambitionen von 80 Millionen Deutschen diese (wenigstens ein Stück weit) von Schlimmerem ablenken.
§ 1.5 – weil Fußball die Voraussetzung für die Erfindung des Kickerns war, was nun mal der endgeilste, süchtigmachendste, ultimative Sport überhaupt ist.

§ 2 Gemäß dem Vorläufigen Nationenmanifest halten sich Linkshirnextremisten bei Länderspielen von Zuschauerzusammenrudelungen (sog. Public Viewing) fern und freuen sich leise vorm heimischen Fernseher, wenn Deutschland verliert.
§ 2.1 Falls eine ähnliche Disposition wie die in § 3 genannte sie zwingt, FÜR Schland zu sein, tun sie dies erst recht im stillen Kämmerlein.
§ 2.2 Oder besuchen zu Therapiezwecken erwähnte Zusammenrudelungen.

§ 3 Bayern-München-Fans werden in linkshirnextremistischen Kreisen geduldet, wenn sie nachweisen können, daß sie aufgrund einer genetischen und/oder sozialpsychologischen Disposition nicht anders können.

§ 4 Fußballabstinente Personen werden ebenfalls geduldet – schon deshalb, weil sie eine seltene und somit schützenswerte Spezies darstellen.

15.03.2010

Agenda 2012 - für nach dem Weltuntergang

Die Agenda 2012 ist ein Provisorium für den Fall, dass der Weltuntergang vor der Revolution kommt, oder vor 14 Uhr stattfindet.
Es steht jedem Menschen frei, zum Weltuntergang aufzustehen, oder diesen zu verschlafen.

I. Katzensicherung
1.) Das oberste Ziel der Bewegung nach dem Weltuntergang am 30.5.2012 ( Das mit dem 21.12 ist eine Fehlmeldung, oder bewusste Irreführung von Hundefreunden. Wie jeder weiß, ist am dreißigsten Mai der Weltuntergang) muss zuallererst die Sicherung des Überlebens der verbleibenden felinen Bevölkerung sein.
Sollte der Weltuntergang tatsächlich mit umfassenden Vulkanausbrüchen im Sauerland beginnen, wird sich dort - nach einer Weile - jede Menge Vulkanaschengranulat finden, das ohne größere Probleme zu Katzenstreu verarbeitet werden kann.

2.) Das Problem der eventuell knappen Katzennahrung wird sich zumindest in der ersten Zeit durch das apokalyptische Massensterben von Mensch und Tier erst einmal gar nicht stellen.

3.) Sobald die verbliebenen Teile des von Linkshirnextremist_innen kontrollierten Gebietes wieder urbar für die Landwirtschaft geworden sind, wird mit dem Baumwollanbau und der Schafszucht begonnen, damit die überlebenden Katzen raschen Nachschub an frischen Wollknäulen bekommen.

4.) Der Verzehr von sogenannten "Dachhasen" wird unter Strafe gestellt, es sei denn, es handelt sich wirklich um eine postapokalyptische Hasenart, die auf Dächern lebt.

II. Freiheitssicherung
1.) Da durch die Apokalypse schon einige Ziele der Linkshirnextremist_innen erreicht wurden, wäre es blödsinnig und ein Rückschritt gleich wieder sowas wie Staaten, Regierungen oder Gesetze zu erfinden. Statt dessen wird einfach mal versucht, ohne diese auszukommen.

2.) Wenn das nicht klappt, werden folgende Staatsformen der Reihe nach durchprobiert:
-Felinokratie
-Aisymnetie
-Nomokratie
-Pornokratie
Jede der Staatsformen wird eine Woche ausprobiert, bis zur nächsten gewechselt wird. Eine Verlängerung um jeweils eine Woche ist per einstimmigem Abstimmungsbeschluß möglich.
Katzen haben doppeltes Stimmrecht. Die Stimmabgabe von Katzen wird vom zweitältesten und vom viertjüngsten Menschen jeder lokalen Gruppe interpretiert.
Sind sich die Interpretatoren uneins, gilt die Stimme der betreffenden Katze als enthalten.

3.) Sollten nach vier oder mehr Wochen keine Staatsformen mehr zum Wechseln vorhanden sein, wird ein Räterat gebildet, der aus mindestens zwei Katzen bestehen muss, und der die alleinige Aufgabe hat, eine neue Staatsform auszuknobeln.

III. Erkundung des Terrains
1.) Der jüngste zeichnet die Karte, weil wir das immer so gemacht haben.

IV. Nahrungsmittelversorgung
1.) Siehe römisch I Absatz 4.

V. Religion
1.) Sollte eine zukünftige linkshirnextremistische Leitung beschließen, dass Religion nach der Apokalypse einen Sinn ergibt, kann ein religiöser Führer nur eine Katze sein.

2.) Kater sind in Einzelfällen auch erlaubt.

3.) Sind nach dem Weltuntergang Katzen und Kater ausgestorben, kann auch ein besonders niedlicher Hamster die Funktion eines religiösen Führers einnehmen.

VI.Öffentliche Ordnung
1.) Das Wort "Muskelkater" ist rassistisch, und der damit bezeichnete Schmerzzustand wird in Zukunft "Auaindiebeine" genannt.