31.03.2010

Keine Katze

Wir Linkshirnextremisten mögen auch Rabenviecher, wenn sie niedlich sind, so isses ja nicht

28.03.2010

Sensationsfund: Vernünftiger CDU-Politiker entdeckt!

Aufgrund von sommerzeitbedingtem Jetlag fällt das eigentlich dringend nötige Antisommerzeitmanifest leider aus.

Dafür können wir an dieser Stelle einen Sensationsfund präsentieren, auf den linkshirnextremistische Forscher bei einer Expedition ins Bergische Land stießen:

Herbert Reul, CDU, MdE.

Anti-Spam-Manifest

§1.1 Wir haben keine Verwendung für Viagra, weder für echtes, noch für nachgemachtes.
§1.2 Unser Sexleben funktioniert auch ohne Doping gut.

§1.3 Sollten wir doch Verwendung dafür haben, wenden wir uns an unseren Arzt oder Apotheker.

§2 Das gleiche gilt für Penisverlängerungen, Brustvergrößerungen, Nasen-OPs oder andere aus medizinischer Sicht unnütze medizinische Eingriffe.

§3.1 Wir lehnen die sinnlose Konsumgesellschaft ab, und haben daher auch keine Verwendung für nachgemachte teure Uhren, auch wenn diese billig sind.

§3.2 Das Schmücken mit teuren kapitalistischen Statussymbolen ist sowieso schon panne.

§3.3 Das Schmücken mit billigen Plastikdingern, die halbwegs so aussehen wie teure kapitalistische Statussymbole, ist einfach nur armselig.

§3.4 Obwohl wir jedem Menschen sein Recht darauf einräumen, armselig zu sein, nehmen wir dasselbe Recht bewußt nicht in Anspruch.

§3.5 Es sei denn wir nehmen es in Anspruch, aber dann ebenso bewusst.

§4.1 Wir haben auch mit Sicherheit keine tote reiche Tante in Afrika, die König von Nigeria ist, und uns "lotts of mony" hinterlassen hat.

§4.2 Hätten wir eine solche Tante, hätten wir sie schon zu Lebzeiten davon überzeugt, dass sie ihr ganzes Geld dem Hilfswerk für streunende Katzen spendet.

§4.3 Oder wenigstens den Delphinen.

§5.1 Wenn einer amerikanische Touristin in Afrika all ihr Geld gestohlen wurde, sind wir nicht die richtige Anlaufstelle, um zu helfen.

§5.2 Wir kaufen auch keine Ehefrauen im Ausland.

§5.3 Wir überweisen GAR kein Geld ins nicht-linkshirnextremistische Ausland, auch wenn wir eine noch so rührselige Geschichte per rechtschreibbefehlerter eMail geschickt bekommen.

§6 Wir wollen auf Social Media Plattformen weder:

- Geld verdienen

- Geld ausgeben

- lernen, wie man täuschend echtes Geld zu hause macht

- über die Gefahren von Kettenbriefen informiert werden

- überhaupt Scheiß-Kettenbriefe bekommen

- irgendwas mit eBooks machen und stinkereich werden

- sonst irgendwie mit Werbung oder anderen Zeitfressern bombardiert werden

§7.1 Doppelpostings gehören verboten.

§7.2 Es sei denn Running-Gags.

§7.3 ...wenn sie lustig sind.

§7.4 Ständig einen "Newsletter" zu bekommen, der für eine der unter §1-§6 aufgeführten Sachen wirbt, ist weder ein Running-Gag noch lustig.

§8.1 Menschen oder elektronische Apparaturen, die uns oder andere Menschen mit den unter §1-§6 aufgeführten Dingen - oder mit anderen nervigen Dingen - nerven, können nach Art und Weise des lokalen linkshirnextremistischen Dosenfleischbeauftragten bestraft werden.

§8.2 Das Strafmaß kann vom lebenslangen Ausschluss von allen öffentlichen, halböffentlichen, privaten und sonstigen Kommunikationskanälen, bis zur persönlichen Entschuldigung bei allen bisherigen Spam-Opfern des Täters variieren. (Siehe §9)

§9.1 Die verurteilten Spammer müssen im Falle einer Verurteilung zur Entschuldigungsstrafe persönlich an den Wohnsitzen der Geschädigten vorstellig werden.

§9.2 Sie müssen sich glaubhaft ehrlich entschuldigen, und einen angemessenen Strauß Blumen und/oder Pralinen dabei haben.

§9.2b Gebäck mit Rosinen oder beliebiges mit Zimt sind keine Pralinen.

§9.3 Die Strecke von einem Geschädigten zum nächsten muss der Verurteilte Spammer zu Fuß zurücklegen.

§9.4 Die Geschädigten muss der Spammer in alphabetischer Reihenfolge aufsuchen.

§9.5 Keiner der Geschädigten darf an Feiertagen, am Wochenende oder vor 14 Uhr aufgesucht werden.

§9.6 Hat der Spammer keine kompletten Unterlagen zu allen gespammten eMailadressen mehr, muss er statt dessen alle Internetnutzer aufsuchen und sich wie unter §9.1 - §9.5 geregelt bei ihnen entschuldigen.

§9.7 Die Strafe ist erst abgegolten, wenn alle Geschädigten eine Unterschrift geleistet haben, dass sie dem Spammer verzeihen, und glauben, dass er sich bessert.

§9.8 Die Kosten, die durch die Unterschriftensammlung entstehen trägt der Spammer.

§9.9 Sollte der Spammer diese Strafe bis zu seinem natürlichen Lebensende nicht vollendet haben, kann ihm mit lebensverlängernden Maßnahmen zu mehr Zeit verschafft werden, solange genug Ressourcen dafür übrig sind.

§10 Spammer, die eMails mit dem Absender "Ich", "Me", "I myself" oder "Deine Mudder" verschicken, können alternativ einen lustigen Hut aufgesetzt bekommen, und ausgelacht werden.

27.03.2010

Das Putz-Manifest

1 Kernthesen

§ 1.1 Putzen, das sind die anderen.
§ 1.2 Alle Flamingofedern werden von den Flamingos selbst gereinigt.
§ 1.3 Wer stinkt, muss hinten sitzen.
§ 1.4 Bis alle stinken, dann wird ein Stuhlkreis gebildet und sich wieder vertragen.
§ 1.5 Als Putzmittel geeignet ist, was die Umwelt nicht unnötig belastet.
§ 1.6 Als Putzmittel gilt, was Spaß macht und schmeckt.

2 Kehrwoche

§ 2.1 Nach der Revolution wird die Kehrwoche ausgesetzt, bis eine weitere Stabilisierung der Lage erreicht ist.
§ 2.1.1 Ist eine Stabilisierung eingetreten, wird abgestimmt, ob eine Kehrwoche nötig ist.
§ 2.1.2 Die Alternativen zur Kehrwoche sind: "Lass liegen, tritt sich fest" und "Haus verliert nichts".
§ 2.1.3 Wird die Wiedereinführung der Kehrwoche nicht beschlossen, haben Schwaben ein Anrecht auf kostenfreie Therapie und freies Geleit in einen verschmutzten Bereich ihrer Wahl, den sie danach turnusgemäß reinigen dürfen.
§ 2.2 Wird die Wiedereinführung der Kehrwoche beschlossen, ruhen die Reinigungsarbeiten so lange, bis der Putzmessias eingetroffen ist.
§ 2.3 Der Putzmessias kennt alle Folgen von Monk auswendig.
§ 2.4. Der Putzmessias wird allen Kehricht auffegen und die nachrevolutionäre Gesellschaftsform von allen Reinigungsarbeiten entlasten.

3 Leibwäsche

§ 3.1 In postrevolutionären linkshirnextremistischen Gemeinschaftseinrichtungen ist in Leibwäsche ein Namensschild einzunähen.
§ 3.1.1 Ist kein Namensschild zur Hand oder der Name des Leibwäscheträgers unbekannt, kann auch ein Kaugummi eingeklebt werden.
§ 3.1.2 Alternativ kann auf Leibwäsche auch ganz verzichtet werden.
§ 3.2 Die Leibwäsche kann mit dem Schnabel oder in der Autowaschanlage vorgenommen werden.
§ 3.2.1 Sollte nach der Revolution das Betreiben von Autowaschanlagen aufgegeben werden, werden sie durch reinigende Bäder im Mondschein ersetzt.
§ 3.3 Bei politischer Betätigung sowie in den Bereichen PR und Frühappell ist eine frische weiße Weste anzulegen.
§ 3.3.1 Verfärbt sich die Weste schwarz, sollte umgehend eine Fluchtbewegung gegen die Windrichtung einsetzen.

4 Wahl der Reinigungsmittel

§ 4.1 Die älteste anwesende Frau jeder Putzgemeinschaft gilt putzechnisch als entmündigt.
§ 4.2. Entscheidungen über das anzuwendende Putzmittel trifft jeweils der jüngste anwesende Knabe.
§ 4.2.1 Sollte der Knabe noch nicht über verbales Äußerungsvermögen verfügen, bedeutet er durch Interesse an einer Verpackungseinheit, welches Putzmittel für die Kehrwoche oder die Leibwäsche anzuwenden ist.
§ 4.3 Geeignete Putzmittel im Geiste der Revolution sind: Yakbutter, Flamingofedern, Treiberameisen, Seidenschals, Trennkostratgeber, Holzstöckchen, Eiswürfel und Met*.

*Bis die Sachlage vollständig geklärt ist, ob Mett oder Met geeigneter ist, kann beides verwendet werden

25.03.2010

Das proprokrastinistische Manifest

1 Definition

1.1 Prokrastination bezeichnet das Aufschieben zu erledigender Arbeiten durch die Beschäftigung mit interessanteren Dingen. (Eine umfangreichere, aber diskriminierende Definition findet sich bei Wikipedia.)
1.2 Zum Beispiel durch zielloses Herumstöbern bei Wikipedia. Oder das Verfassen von Wikipedia-Artikeln über Prokrastination.
1.3 Oder Twittern.
1.4 Oder das Verfassen weltverbessernder Manifeste.

2 Phänomenologie

2.1 Daß insbesondere intelligente, vielseitig interessierte Menschen mit Abneigung gegen den verhängnisvollen bürgerlichen Arbeitsfetisch zum Prokrastinieren neigen, geht aus dem Gesagten hervor.
2.1.1 Mit anderen Worten, die tendenziell sympathischeren Mitmenschen mit Talent zum Linkshirnextremismus.
2.2 Großmeister der Prokrastination darf sich nennen, wer für das Aufschieben mehr Energie aufwendet, als für das Erledigen der ursprünglichen Arbeit nötig wäre.
2.3 Prokrastination gab es schon vor dem Internet. Zu diesem Zweck wurde das Kreuzworträtsel erfunden.
2.4 Durch das Internet ist Prokrastinieren jedoch sehr viel einfacher geworden.
2.4.1 http://www.bananario.de/onlinegames/tetris/tetris.php
2.4.2 http://www.jetztspielen.de/spiel/bubble-shooter.html
2.4.3 http://www.scinexx.de/dossiers.html
2.4.4 http://mrdoob.com/projects/harmony/
2.4.5 http://www.youtube.com/results?search_query=katzen+&search_type=&aq=f
2.4.6 http://worlds-highest-website.com/de
...
2.4.n http://www.reset.ch/index.html

3 Pro Prokrastination

3.1 Daß Prokrastination etwas Gutes ist, geht schon aus ihrem Namen hervor. Wörtlich übersetzt lautet der Begriff „für morgen“ – kann es also ein nachhaltigeres Tun und Denken geben als zu prokrastinieren?
3.2 Ohne Prokrastination wäre die Welt um viele Schöpfungen kreativer Geister ärmer.
3.2.1 Denn nichts fördert den kreativen Schaffensprozeß mehr als ein dramatisch näherrückender Abgabetermin
3.3 Bei ausreichender linkshirnextremistischer Grundlage (siehe 2.1) fördert die Kombination von Internet und Prokrastination das Allgemeinwissen ganz ungemein.
3.4 Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Leute prokrastinieren würden, statt „nur ihre Pflicht“ zu tun.

23.03.2010

Sehr viel Katze

Warnhinweis für Migränepatienten: Sollten Sie gerade an einem akuten Anfall leiden, verschieben Sie das Ansehen dieses Videos lieber auf morgen. Die Linkshirnextremisten wünschen bis dahin gute Besserung.

21.03.2010

Manifest wider die Flamingophobie

§ 1 Die einzigen terrestrischen*) Lebewesen, denen Rosa bzw. Pink gut steht, sind Flamingos.

§ 2 Ausnahmen existieren nicht – nicht einmal für Whoopi Goldberg in „Star Trek“.

§ 3 Also erst recht nicht für schwuLesBiscHeterosexuelle**) Normalsterbliche.

§ 4 Wer etwas anders glaubt, möge vor Verlassen des Hauses unbedingt noch mal in den Spiegel schauen.

§ 5 Daß viele weibliche Wesen insbesondere vor, aber auch nach der Pubertät sowie eine sehr kleine Minderheit schwuler Männer anderer Meinung sind, ändert nichts an der Gültigkeit der §§ 1-4.
§ 5.1 Über die Definition „weiblich/männlich“ wird an geeigneter Stelle weitergezankt.
§ 5.2Und darüber, daß Homophobie grundsätzlich scheiße ist und was das mit der Farbe Rosa zu tun hat (oder nicht), halten die Linkshirnextremisten einen Dauerfernlehrgang ohne Enddatum via Twitter ab.

§ 6 Die §§ 1-5 sind das Gegenteil einer Rechtfertigung von Homophobie unter dem Vorwand einer Abneigung von Pink.
§ 6.1 Solcherlei zeugt vielmehr von einem veralteten Wissens- und Meinungsstand, in dem rosa noch mit „weiblich“ statt mit flamingisch assoziiert wird.
§ 6.2 Um die Aufklärung der tendenziell frauenfeindlichen Hintergründe dieses Irrtums kümmert sich der Verschwörungsbeauftragte der Linkshirnextremisten.
§ 6.3 Daß die §§ 1-6 als flamingophob getarnte homophobe Äußerungen nicht rechtfertigen, liegt auf der Hand.
§ 6.4 Daß die Ablehnung von Rosa/Pink auch eine originäre, nicht-homophobe Flamingophobie nicht rechtfertigt, sollte schon in § 1 klargeworden sein.

§ 7 Für Modetrends verantwortliche Beschäftigte in Haute & Basse Couture, Medien und Klamottenverkauf, die zum tausendsten Mal Pink zum neuen „Muß“ erklären, werden theoretisch erschossen.
§ 7.1 Oder dahin geschickt, wo die Frühaufsteher wachsen.

§ 8 US-Präsidenten, denen es nicht gelingt, ihre minderjährigen und somit urteilsunsicheren Töchter am Tragen von rosa Kleidern zu hindern, dürfen sich nicht wundern, daß ihre Autorität auch auf anderen Gebieten leidet.

*) Bei Lachsen, Krabben etc. macht das nichts aus, da man sie ohnehin nur unmittelbar vor dem Verzehr zu Gesicht bekommt.
**)Wer sich hier noch nicht mitgemeint fühlt, möge sich melden, seine/ihre/whatsoever Selbstdefinition wird umgehend an das nächstgelegene Institut für Geschlechterforschung weitergeleitet.

18.03.2010

Verschwörungs-Manifest

§1 Die Existenz von Verschwörungen ist wahrscheinlich.

§2.1 Wir sind nicht paranoid!

§2.2 Nur weil wir paranoid sind, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter uns her sind.

§2.3 Im Gegenteil: Wenn wir tatsächlich paranoid sind - wie SIE behaupten - dann sind wir allein durch unser Krankheitsbild wachsamer, und uns fällt eher auf, wenn was nicht stimmt.

§3 Die deutsche Hauptstadt ist Bielefeld. Bielefeld ist eine Erfindung. Wo die deutsche Hauptstadt ist, interessiert uns gar nicht.

§4.1 Es gibt keine geheimen Versuchskrankenhäuser in der Kanalisation.

§4.2 Ich hab mir nämlich mal in die Hand geschnitten, als ich auf Besuch in Hamburg war, und trotz langen Suchens in der Kanalisation kein Krankenhaus gefunden.

§4.3 SIE sind dran schuld, dass ich mir in die Hand geschnitten habe.

§4.4 SIE sind auch dran schuld, dass sich die Verletzung entzündet hat, weil ich in der Kanalisation ausgerutscht bin.

§5.1 Die Mondlandung ist passiert. Warum sonst sollte Buzz Aldrin nach all den Jahren noch sauer sein?

§5.2 Die Russen waren aber wahrscheinlich auch da, und haben die Landezone der Amerikaner so manipuliert, dass es aussieht, als hätten die Amerikaner alles nur gefälscht.

§5.3 Die Nazis haben den Russen dabei geholfen.

§5.4 Dabei haben sich die Mondbewohner mit einer Erkältung angesteckt, und sind ausgestorben.

§5.5 Den Russen ist das bis heute peinlich, darum schauen sie verwirrt, wenn man sie darauf anspricht!

§6 Dieser Paragraph wurde gelöscht, weil IHR DIE WAHRHEIT DOCH GAR NICHT VERTRAGEN KÖNNT!

§7 Der Treibhauseffekt wird von einer riesigen hohlen Glaskugel verursacht, welche die Chinesen um die Erde gebaut haben.

§8.1 Die Zahl "1" taucht überall auf, wo schlimme Dinge passieren.

§8.2 Seltsam, oder?

§8.3 Und die 1 ist die einzige Zahl deren Quersumme auch 1 ist.

§8.4 Somit ist die 1 gleich zwei mal 1.

§8.5 ...also 2. Ich könnte ewig so weiter machen!

§9 Bilderbücher verschwören sich, um Zeichentrickfilme für immer zu zerstören!

§10 siehe §2.1!


LOLCAT: psychic by ~Mjag on deviantART

17.03.2010

Fußballmanifest

§ 1 Fußball ist essentieller Bestandteil eines erfüllten linkshirnextremistischen Daseins,
§ 1.1 – weil die samstägliche Bundesliga-Schlußkonferenz im ARD-Hörfunk das Signal zum Aufstehen darstellt.
§ 1.2 – weil es keinen besseren Anlaß für Flügelkämpfe gibt als Differenzen über den jeweiligen Lieblingsverein.
§ 1.3 – weil es der einzige Breitensport ist, der den meisten Teilnehmern nicht mehr abverlangt als den Parcours Klo – Kühlschrank (Bier!) – Sofa in der Halbzeitpause.
§ 1.4 – weil die Nationaltrainerambitionen von 80 Millionen Deutschen diese (wenigstens ein Stück weit) von Schlimmerem ablenken.
§ 1.5 – weil Fußball die Voraussetzung für die Erfindung des Kickerns war, was nun mal der endgeilste, süchtigmachendste, ultimative Sport überhaupt ist.

§ 2 Gemäß dem Vorläufigen Nationenmanifest halten sich Linkshirnextremisten bei Länderspielen von Zuschauerzusammenrudelungen (sog. Public Viewing) fern und freuen sich leise vorm heimischen Fernseher, wenn Deutschland verliert.
§ 2.1 Falls eine ähnliche Disposition wie die in § 3 genannte sie zwingt, FÜR Schland zu sein, tun sie dies erst recht im stillen Kämmerlein.
§ 2.2 Oder besuchen zu Therapiezwecken erwähnte Zusammenrudelungen.

§ 3 Bayern-München-Fans werden in linkshirnextremistischen Kreisen geduldet, wenn sie nachweisen können, daß sie aufgrund einer genetischen und/oder sozialpsychologischen Disposition nicht anders können.

§ 4 Fußballabstinente Personen werden ebenfalls geduldet – schon deshalb, weil sie eine seltene und somit schützenswerte Spezies darstellen.

15.03.2010

Agenda 2012 - für nach dem Weltuntergang

Die Agenda 2012 ist ein Provisorium für den Fall, dass der Weltuntergang vor der Revolution kommt, oder vor 14 Uhr stattfindet.
Es steht jedem Menschen frei, zum Weltuntergang aufzustehen, oder diesen zu verschlafen.

I. Katzensicherung
1.) Das oberste Ziel der Bewegung nach dem Weltuntergang am 30.5.2012 ( Das mit dem 21.12 ist eine Fehlmeldung, oder bewusste Irreführung von Hundefreunden. Wie jeder weiß, ist am dreißigsten Mai der Weltuntergang) muss zuallererst die Sicherung des Überlebens der verbleibenden felinen Bevölkerung sein.
Sollte der Weltuntergang tatsächlich mit umfassenden Vulkanausbrüchen im Sauerland beginnen, wird sich dort - nach einer Weile - jede Menge Vulkanaschengranulat finden, das ohne größere Probleme zu Katzenstreu verarbeitet werden kann.

2.) Das Problem der eventuell knappen Katzennahrung wird sich zumindest in der ersten Zeit durch das apokalyptische Massensterben von Mensch und Tier erst einmal gar nicht stellen.

3.) Sobald die verbliebenen Teile des von Linkshirnextremist_innen kontrollierten Gebietes wieder urbar für die Landwirtschaft geworden sind, wird mit dem Baumwollanbau und der Schafszucht begonnen, damit die überlebenden Katzen raschen Nachschub an frischen Wollknäulen bekommen.

4.) Der Verzehr von sogenannten "Dachhasen" wird unter Strafe gestellt, es sei denn, es handelt sich wirklich um eine postapokalyptische Hasenart, die auf Dächern lebt.

II. Freiheitssicherung
1.) Da durch die Apokalypse schon einige Ziele der Linkshirnextremist_innen erreicht wurden, wäre es blödsinnig und ein Rückschritt gleich wieder sowas wie Staaten, Regierungen oder Gesetze zu erfinden. Statt dessen wird einfach mal versucht, ohne diese auszukommen.

2.) Wenn das nicht klappt, werden folgende Staatsformen der Reihe nach durchprobiert:
-Felinokratie
-Aisymnetie
-Nomokratie
-Pornokratie
Jede der Staatsformen wird eine Woche ausprobiert, bis zur nächsten gewechselt wird. Eine Verlängerung um jeweils eine Woche ist per einstimmigem Abstimmungsbeschluß möglich.
Katzen haben doppeltes Stimmrecht. Die Stimmabgabe von Katzen wird vom zweitältesten und vom viertjüngsten Menschen jeder lokalen Gruppe interpretiert.
Sind sich die Interpretatoren uneins, gilt die Stimme der betreffenden Katze als enthalten.

3.) Sollten nach vier oder mehr Wochen keine Staatsformen mehr zum Wechseln vorhanden sein, wird ein Räterat gebildet, der aus mindestens zwei Katzen bestehen muss, und der die alleinige Aufgabe hat, eine neue Staatsform auszuknobeln.

III. Erkundung des Terrains
1.) Der jüngste zeichnet die Karte, weil wir das immer so gemacht haben.

IV. Nahrungsmittelversorgung
1.) Siehe römisch I Absatz 4.

V. Religion
1.) Sollte eine zukünftige linkshirnextremistische Leitung beschließen, dass Religion nach der Apokalypse einen Sinn ergibt, kann ein religiöser Führer nur eine Katze sein.

2.) Kater sind in Einzelfällen auch erlaubt.

3.) Sind nach dem Weltuntergang Katzen und Kater ausgestorben, kann auch ein besonders niedlicher Hamster die Funktion eines religiösen Führers einnehmen.

VI.Öffentliche Ordnung
1.) Das Wort "Muskelkater" ist rassistisch, und der damit bezeichnete Schmerzzustand wird in Zukunft "Auaindiebeine" genannt.

Westerwellensittich

No jokes about names - aber kommt einem das unaufhörliche Gequassel und Gezeter (siehe insb. 0:44 ff.) nicht irgendwie bekannt vor?

Manifest gegen Pseudowissenschaftsgedöns

§1 Wir fordern, dass nur noch Leute mit mindestens drei akademischen Graden weiße Kittel tragen dürfen.


§1.1 Gelernten Kranken_innen-Schwester_er, Laboranten_innen und Apotheker_innen sind von dieser Regelung ausgenommen, insofern sie Brillenträger_innen sind, oder wenigstens manchmal im Sommer eine Sonnenbrille tragen.


§1.2 Moderator_innen von sogenannten „populärwissenschaftlichen Magazinen“ in Funk, Fernsehen oder neuartigen Telekommunikationsmedien – oder deren Hiwis (aller Geschlechtervarianten) - ist es nur noch erlaubt lavendelfarbene Kittel zu tragen, die mit lustigen Katzenmotiven bedruckt sind.


§2 In Zukunft dürfen nie zwei oder mehr Fernsehkanäle gleichzeitig sogenannte „populärwissenschaftliche Magazine“ ausstrahlen, damit man immer noch genug Sender hat um wegzuzappen.


§2.1a Punkt zwei soll insgesamt auf der ganzen Welt gelten. Bestimmungen andere Planeten betreffend können in besonderen Zusatzregelungen geregelt werden.


§2.1b Auf dem Mars sollten alle Kittel entweder rot oder grün sein. Grün jedoch nur in Gegenden, die überwiegend von farbenblinden Menschen bewohnt sind.


§2.2 Ausnahmeregelungen können erteilt werden, wenn die gleichzeitig laufenden sogenannten „populärwissenschaftlichen Magazine“ zu 90% Katzencontent enthalten. Den Katzen ist es erlaubt ohne Kittel öffentlich aufzutreten.


§3 „Wie viel kann dieser dicke Mann da von der Pasta/dem Pudding/den Regenwürmern essen“ und „kann man ein Auto über eine Brücke fahren, die nur aus Streichhölzern/Popeln/Regenwürmern besteht“ gelten von nun ab in keinster Weise mehr als wissenschaftlich oder populär.


§4 Die wissenschaftliche Durchleuchtung von Mythen und Sagengestalten im Fernsehen ist unwissenschaftlich, und damit abzulehnen.


§5 Wer einen Fernsehbericht darüber anfertigt, dass es irgendwo spukt, hat dies bei den zuständigen Behörden im Beisein der betreffenden Spukgestalt anzumelden.


§5.1a Es ist der Spukgestalt nicht erlaubt einen Kittel jedweder Farbe oder ein ähnliches Kleidungsstück zu tragen.


§5.1b Mitteleuropäischen Geistern soll es erlaubt sein, das traditionelle Laken mit Löchern für die Augen zu tragen, aber nur aus ethnischen Gründen.


§5.2a Erscheint der bei der Anmeldung des Beitrags nach §5 anwesende Geist oder die Spukgestalt nicht wenigstens für insgesamt 12 Minuten im Filmbericht und nicht mindestens 30 Sekunden am Stück, ist der Filmbericht als nichtig zu erklären, und darf nur im Internet veröffentlicht werden.


§5.2b Die Veröffentlichung im Internet darf jedoch nur unter der Kategorie „Mein schönstes Urlaubserlebnis“ stattfinden, der Beitrag muss mit „Tante Olgas Käsekuchen“ getagt sein, um Verwirrung zu vermeiden.


§6 Alle unter §5 geforderten Forderungen werden hiermit zurückgenommen.


§6.1 Außer §5.2b, der immer noch irgendwie sinnvoll erscheint.


§7 Die letzte Seite der BILD-Zeitung wird hiermit verboten.


§8 Dieses Manifest ist unter CC-Lizenz entstanden, und darf auch von anderen Organisationen gefordert werden.

09.03.2010

Journalismus-Manifest, Teil 1

Wir Linkshirnextremisten mögen engagierten Journalismus.

08.03.2010

Die Kriminalpolizei rät(selt)

Heute morgen meldete der NDR: "Die Hintergründe des Überfalls auf ein Berliner Pokerturnier am Wochenende liegen noch völlig im Dunkeln."
Da wir die Polizei nicht hilflos mit der Frage allein lassen wollen, was die Unbekannten dazu veranlaßt haben könnte, bewaffnet und maskiert das Nobelhotel zu betreten und es rund 240.000 Euro reicher wieder zu verlassen, dürfen hier nun sachdienliche Hinweise gegeben werden.


04.03.2010

Musik

Wären wir Linkshirnextremisten eine Partei, hätten wir immer Recht und eine schöne Hymne.



Bitte erheben Sie sich.

Vorläufiges Nationen-Manifest

§ 1. Alle Nationen sind doof, manche mehr, manche weniger

§ 2. Generell gilt: Nun sind sie aber nun mal da, die Nationen, also muss bis auf Weiteres das Beste draus gemacht werden

§ 3. Hass auf Nationen ist verboten. Wer eine Nation hasst, sollte dies still für sich tun und anderen nicht damit auf die Nerven gehen
§ 3.1. Ausnahmen regelt das Antiamerikanismusmanifest
§ 3.2 Dieses wird durch das Antiantiamerikanismusmanifest außer Kraft gesetzt.
§ 3.3 Gar nicht wahr!

§ 4. Dieses immer wieder neue Nationen zu schaffen muss sich endlich aufhören, bringt doch sowieso nix und macht den Kindern weltweit nur unnötig schlechte Geographie-Noten, was wirklich in niemandes Interesse sein kann

§ 5. Wir Linkshirnextremisten kämpfen, mal mehr, mal weniger theoretisch bewaffnet, für die Abschaffung der Nationen. Um allzu große Unordnung zu vermeiden, fängt jeder bei der Auflösung seiner eigenen Nation an

§ 6. Sind alle Nationen abgeschafft, wird erst einmal ausgeschlafen und dann weitergesehen

§ 7. Frühaufsteher erhalten dann auf Nachfrage eine eigene Nation, wo diese liegt, wird sich danach richten, wie hartnäckig sie bis dahin ihren Terror betrieben haben

03.03.2010

Antiantiamerikanismusmanifest

§1 Linkshirnextremisten haben nichts gegen Amerika. Aus Amerika kommen schöne Dinge wie z.B. Rock'n'Roll, D-Day und das Internet.

§2 Der Linkshirnextremist von Welt und Geschmack findet Deutschland von Grund auf scheiße.

§3 Zuwiderhandlung gegen §2 wird mit "Bahamas"-Zwangslektüre nicht unter sechs Ausgaben bestraft.

Antiamerikanismusmanifest

§1: Der Linkshirnextremist findet Amerika grundsätzlich Scheiße.

§2: Antideutsche haben bei den Linkshirnextremisten keine Chance auf Akzeptanz, es sei denn, sie unterziehen sich freiwillig einer Gehirnwäsche.

§3: Wer sich als Antideutscher der Gehirnwäsche widersetzt, wird mit Frühaufstehen (6:00 Uhr MEZ) und Rotweinentzug nicht unter 12 Wochen bestraft.

§4: Selbstverständlich schließt dieses Manifest den §2 des Antiantiamerikanismusmanifestes nicht aus: Solche Selbstverständlichkeiten müssen normalerweise nicht schriftlich in Manifesten manifestiert werden, sonden sind das Existenzminimum des Linkshirnextremisten.

Rotwein Manifest 1.0-Alpha Snapshot

Rotwein geht immer und muss immer gehen. Bier ist völlig fraglos wichtig, aber Rotwein ist klarer Sieger nach Punkten.

§ 1: Durch das Rotweintrinken lässt sich - je nach Lokalität - eine linksdrehende intellektuelle Überlegenheit suggerieren.

§ 1.1: Der Linkshirnextremist greift dann zu Bier, wenn fremdextremistische Personengruppen Nachahmung von Pkt1 versuchen, um eben jene Personengruppen zu verunsichern. Nachtrag: Oder auch jederzeit sonst, sofern Durst und Bier vorhanden.

§ 2: Im Gegensatz zur Flasche Bier lässt sich an einem Glas Wein ewig festhalten. Sehen wir der traurigen Wahrheit ins Gesicht, das Bier wird warm und schal, der Wein atmet. Dies kommt insbesondere den finanziell benachteiligten Linkshirnextremisten zu Gute.

§ 3: Der Linkshirnextremist lässt sich niemals einreden, dass zu Gericht XY kein Rotwein zu trinken wäre.

§ 4: Im Gegensatz zum Kuchen darf und wird der Rotwein niemals eine Lüge sein.

§ 4.1: Aus Pkt 4 erschliesst sich logischerweise, dass eine Flasche Rotwein als Gastgeschenk immer willkommen und nachhaltig gutgeheissen wird.

§ 5: Rotwein ist als Getränk zu jeder Gelegenheit und Tageszeit völlig akzeptabel

§ 6: Der Linkshirnextremist muss kein Rotwein Profi sein, getrunken wird was schmeckt

§ 7: Es muss das Ende der der Welt sehr sehr, also wirklich verdammt nah sein, bevor Rotwein getrunken wird, der flamingofarben ist. Schliesslich heisst es ROTwein und nicht Pinkwein

§8: Der proletarische und pragmatische Frühaufsteherflügel der Linkshirnextremisten trinkt Rotwein nur in Aunahmefällen, zum Beispiel um nach einer wilden und aufregenden Verfolgungsjagd mit dem SEK in Folge eines theoretischen Bombenanschlages oder Angriffskrieges zu entspannen. Ansonsten trinkt das Mitglied des o.g. Flügels selbstverständlich herbes Bier. (pp)

und wo ist eigentlich mein Rotwein?

02.03.2010

Manifest gegen die Frühaufsteherdiktatur

§1 Linkshirnextremisten halten den Normalarbeitstag nicht für normal.

§2 Niemand hat das Recht, anderen Menschen seinen Biorhythmus aufzuzwingen.

§2.1 Oder ihn überhaupt für normal zu halten.

§2.2 Zuwiderhandlung gehört mit Schlafentzug nicht unter drei Stunden pro Nacht bestraft.

§3 Jeder Mensch hat das Recht, aufzustehen und schlafen zu gehen, wann es ihm oder ihr paßt.

§4 Die Frühaufsteherdiktatur ist der perfide Versuch, die tendenziell höhere Lebenserwartung von Nachtmenschen herabzusetzen*).

§5 Ausschlafen ist Menschenrecht.

§5.1 Ebenso wie das Recht, seine Abende und Wochenenden sinnvoller zu füllen als nur mit Schlaf nachholen.

§6 Frühaufstehen ist doof.

§7 Erdbeben, die die Tageslänge herabsetzen, lehnen wir prinzipiell ab.

§8 Und diese dämliche Sommerzeit gehört ohnehin verboten.


*)Wissenschaftlich belegt: Die Zellen von Nachtmenschen haben einen langsameren Rhythmus als die von Frühaufstehern ( http://www.pnas.org/content/105/5/1602.full ) – die biologische Grundausstattung für ein tendenziell längeres Leben. Dennoch ist ihre Lebenserwartung geringer, was auf den chronischen Schlafmangel und dadurch bedingte Krankheiten zurückzuführen sein dürfte.


(flickr.com/GPSPython)

01.03.2010

Vorläufiges RevolutionsManifest

§1
Die Revolution darf nicht vor 14 Uhr stattfinden

§2
Für die musikalische Unterhaltung während der Revolution gilt das noch gesondert zu erstellende MusikManifest

§3
Niedliche und vor allem lustige Kätzchen dürfen zur Revolution mitgebracht werden, gleiches gilt für Rosa kuschelige Hasen und eventuell auch für Meerschweinchen

§4
Bitte beachten: Das Hashtag der Revolution wird #Revölution lauten. Da uns Twitter in puncto Umlauten entgegen gekommen ist, wird Twitter übrigens eines der offiziellen Revolutionsmedien sein

§5
Wer vielleicht theoretisch erschossen wird, wird unbürokratisch vor Ort entschieden

§6
Nach der Revolution wird zunächst ausgeschlafen und danach weitergesehen